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Mass Effect

Choreografie: Andreas Constantinou

Himherandit Productions
Deutschlandpremiere

Sie laufen, hüpfen, rennen. Sie bilden räumliche Muster, es entstehen komplexe Laufformationen. Ein Kollektiv, eine Gruppe einzelner, aktiver Körper. Nur kurz unterbrechen sie ihre Läufe, holen Luft, trinken einen Schluck, dann geht es weiter. Sie messen den Raum aus, wechseln abrupt die Richtung und kommen sich doch nie in die Quere. Sie schwitzen, geraten außer Atem. Sie kommen an ihre körperlichen Grenzen. Und doch trägt sie die Gemeinschaft weiter – über alle Momente der Erschöpfung hinweg. So bezwingen sie Tiefpunkte, mobilisieren letzte Reserven. Sie überwinden immer neue Grenzen. Wir sehen ihnen zu, wie sie aus der Ermüdung ein neues Hoch entstehen lassen. Wie aus Anstrengung Leichtigkeit und schließlich Euphorie wird.

Die aus Dänemark kommende Produktion „Mass Effect“ ist ein preisgekröntes, sportliches Stück Tanztheater. Es ist Bewegung in seiner reinsten Form. Es sind Impulse voller Energie und Leidenschaft, die den Raum füllen. Eine Grenzerfahrung im besten Sinne. Wir selbst, als Betrachtende kommen schon durch das bloße Schauen außer Atem und ins Schwitzen. So werden die Bühne und der Zuschauerraum mit Freude und Lebendigkeit geflutet. Die britische Tageszeitung The Guardian listete die Produktion als eine der besten Performances 2023.

„‚Mass Effect‘ lässt das Publikum in glückseliger Euphorie zurück.“
CHP Culture

Mit: Aris Papadopoulos, Theo Marion, Elise Ludinard, Paola Drera, Heli Pippingskold, William Cardoso
Mittänzer*innen: Flora Barreteau, Klaus Beckmann, Aline Braun, Viola Cantù, Ina Dülberg, Michelat Églantine, Anna Júlia Feijó, Natalie Hollweg, Lara Pittnauer, Maria Teresa Ruggiero, Valentina Restrepo, Antje Sack, Maria Savva, Adele Schneeweiß, Francis Wieland, Anja Wunderlich
Licht & Ton: Jeppe Cohrt
Produzentin: Sigrid Aakvik
Verwendete Musik: Full of Fire - The Knife
Koproduktion mit Bora Bora - Dans og visuelt teater
Gefördert von: Statens Kunstfond, Aarhus Kommune

Altersangabe: 14+
Sprachhinweis: ohne Sprache
Hinweis: Die Inszenierung enthält Nacktheit.

Foto: Christopher Brekne

Dauer: 1 Std. 0 Min.
keine Pause
Dienstag, 21. Mai Gespräch mit dem Choreografen Andreas Constantinou im Anschluss an die Vorstellung
Ruhrfestspielhaus Kleines Haus Karten von 25,50 € bis 29,50 €

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