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Fortbildung: Impulse

Kreative Methoden für das Arbeiten mit Gruppen

Für Pädagog*innen

Auch in diesem Jahr arbeiten wir mit tollen Kolleg*innen zusammen und haben spannende und vielfältige Fortbildungen gestaltet, die jeweils einen anderen Schwerpunkt haben. Neben den kreativen Möglichkeiten, die das Darstellende Spiel bereithält, wird es Impulse zum Umgang mit der eigenen Stimme geben. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Verteilung von Privilegien und Machtverhältnissen im Schulkontext und geben Gelegenheit das Puppenspiel kennenzulernen und auszuprobieren. In den Fortbildungen werden erste Einblicke und die Möglichkeit zum Experimentieren gegeben, um ein weitergehendes Interesse zu wecken.

Die Fortbildungen haben pro Termin einen anderen Schwerpunkt. Die Fortbildungen bauen nicht aufeinander auf und sind separat buchbar.

Die Fortbildungen finden unter Berücksichtigung der aktuellen Pandemielage statt.

Hier geht’s direkt zur Anmeldung!

In dieser Fortbildung geht es um das spielerische und lustvolle Entdecken und Erforschen der eigenen Stimme. Sie ist integraler Bestandteil unseres Daseins. Sie haben wir immer bei uns. Sie ist Teil unserer Persönlichkeit und variationsreich im eigenen beruflichen Kontext einsetzbar. Welche Möglichkeiten unsere eigene Stimme bereithält, werden wir in der Beschäftigung mit Sprachübungen und Texten erkunden. Dabei setzen wir uns auch mit unterschiedlichen sprachlichen Gestaltungselementen, wie beispielsweise dem chorischen Sprechen auseinander und schlagen einen Bogen zu Sprache im theatralen Raum.

Geleitet wird die Fortbildung von Silke Eumann. 30 Jahre lebte sie im Ruhrgebiet, erlernte und erforschte dort ihre die künstlerischen Fertigkeiten im Schauspiel, der Theaterpädagogik und die therapeutische Wirkung von Darstellenden Methoden. Seit 1999 ist sie als Theaterpädagogin an Schulen verortet. Sie arbeitet projektbezogen mit Institutionen wie dem LeaDrüppelTheater in Haltern, Art obscura e.V. in Mülheim an der Ruhr, Der-Boje-ev. Kirchengemeinde Marl, Lavia-Institut für Familientrauerbegleitung Gelsenkirchen, Haus Maria Veen in Reken, in Schulen und der Kinder- und Jugendpsychiatrie Don Bosco in Münster. Seit 2017 lebt sie wieder in ihrer Geburtsstadt Münster. Dort ist sie Spielerin beim Improvisationstheater "RatzFatz". Seit 2020 ist sie angestellt an der Fasia Jansen Gesamtschule in Oberhausen. Dort ist sie im Rahmen der Talentschule an der Etablierung eines neuen Schulfaches zur Potentialentfaltung tätig: TAKT – alle haben Talente und Kreativität.

5, 4, 3, 2, 1, los! Im Improvisationstheater werden aus dem Nichts dramatische Szenen auf die Bühne gebracht. Kein vorgegebener Text, keine vorbestimmte Handlung. Ausgestattet mit dem Handwerkszeug der Improvisation können die Teilnehmer*innen spontan spannende Szenen entwickeln, die voller Konflikte, Wendungen und Überraschungen sind. In denen unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinandertreffen, die verlorengegangene Kaulquappen suchen, Mondexpeditionen starten, herzzerreißende Liebeserklärungen machen oder vom ganz normalen Wahnsinn des Alltags erzählen. Gefragt sind hierbei Fantasie, Freude, Spontaneität und Mut.

Geleitet wird die Fortbildung von unserer Theaterpädagogin Franziska Rieckhoff.

Das Puppenspiel ist Teil der Kunst und Kultur und zugleich eine spannende, effektive Form in der pädagogischen und therapeutischen Arbeit. In dieser Fortbildung bekommt ihr einen Einblick in die Vielfalt und Einsatzmöglichkeiten des Puppenspiels. Ihr bekommt über Fotos und Video-Sequenzen einen Blick in die Theater-, TV- und Kino-Arbeit mit Klappmaul-Puppen. Gemeinsam werdet ihr „Übungsaugen“ zum Klappmaul-Puppenspiel anfertigen. Neben den vielfältigen Einsatzbereichen von Figuren und der Technik der Puppenführung geht es auch um den Einsatz von Puppen in der Pädagogik und Therapie. Wir behandeln den Charakter der Puppe, ihre Körpersprache und Stimme und finden heraus, wie die Puppen miteinander interagieren und lebendig werden.

Der Workshop wird geleitet von Bodo Schulte. Mehr über ihn und seine spannende Arbeit erfahrt ihr hier: www.bodoschulte.de

Die Themen Rassismus und Diskriminierung erhalten Einzug in alle Lebensbereiche. Die Reflexion, wie wir mit diesen Themen im eigenen beruflichen Kontext umgehen, ist ein wichtiger Schritt, die verschiedenen Lebensrealitäten im Klassenzimmer erkennen und benennen zu können. Wie sind Privilegien im Klassenkontext verteilt und welche Konsequenzen haben diese Machtverhältnisse für den Klassenverbund? Was braucht es, damit trotz der Ungleichverhältnisse gemeinsames Lernen stattfinden kann?

Um genau diese Fragen geht es in der Fortbildung. Dazu werden Übungen und Methoden vorgestellt und selbst ausprobiert, um anwendungsorientiert gemeinsam zu reflektieren, wie diese Übungen im Schulalltag eingebettet werden können. Ziel der Übungen ist es, die Verteilung von Privilegien wie beispielsweise im Klassenzimmer sichtbar und besprechbar zu machen.

Geleitet wird die Fortbildung von Alexandra Conrads. Sie ist erfolgreich in der politischen Bildungs- und Beratungsarbeit tätig. Zu ihren Schwerpunktthemen gehört die rassismuskritische und vorurteilsbewusste Bildung, Empowerment, Konfliktlösung und Intersektionalität. Als Trainerin, Sozialwissenschaftlerin und Lehrerin hat sie ein breites Spektrum politischer Bildungsarbeit in Großbritannien und Deutschland kennenlernen können. So arbeitete sie unter anderem mit Schüler*innen, Studierenden, Lehrkräften und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen im staatlichen als auch im nicht-staatlichen Bildungssektor.

Bitte beachtet: Die Anzahl der Plätze ist pro Fortbildung coronabedingt auf 12 Teilnehmer*innen begrenzt.

Termine: 12. Mai, 19. Mai, 30. Mai und/oder 2. Juni, jeweils von 16:00 bis 19:00 Uhr
Preis: 10 € pro Teilnehmer*in und Fortbildungsbesuch
Kontakt: Bei Rückfragen wendet euch gerne an das Team Junge Ruhrfestspiele: