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Paula Beer

liest „Bilder aus der Emigration“ von Irmgard Keun

Mit ihren ersten beiden Romanen war sie der einstige „Shootingstar der Literaturszene“: Irmgard Keun. Selbstbewusst, charmant, rasant und neu ist der Tonfall der Keun in „Gilgi – eine von uns“ oder in „Das kunstseidene Mädchen“. Anfang der 1930er Jahre wird Irmgard Keun als moderne und frische Schriftstellerin gefeiert. Selbst die New York Times berichtete begeistert. Ihre Werke galten als „Asphaltliteratur“. Programmatisch schreibt sie: „Aber ich will schreiben wie Film, denn so ist mein Leben und wird noch mehr so sein.“ Gerade zwei Jahre kann Irmgard Keun unbefangen und frei ihre Sicht auf die Welt formulieren, dann wird ihr Werk von den Nazis geächtet. Sie geht ins belgische und holländische Exil. Aus ihrem dort entstandenen, bewegenden autobiografischen Text „Bilder aus der Emigration“ liest die vielfach ausgezeichnete Ausnahmeschauspielerin Paula Beer, die einem großen Publikum durch die Serie „Bad Banks“ bekannt geworden ist. Zuletzt erhielt sie den Silbernen Bären der Berlinale und den Europäischen Filmpreis als beste Darstellerin für ihre Leistung in Christian Petzolds Film „Undine“.

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