Nikko Weidemann: Ich seh Monster

Nikko Weidemann: Ich seh Monster

Konzert

Uraufführung

„Ich seh Monster“ ist Konzert, Biografie und Theater. Jeder Titel dieses sehr persönlichen Soloabends ist Song und Story aus dem unglaublichen Leben des Berliner Musikers Nikko Weidemann. Auf der Bühne steht ein komplettes Set-Up für eine Band, an diesem Abend werden jedoch alle Instrumente von ihm persönlich gespielt. Und er spielt – wie eine Art menschliche Jukebox – die Turbulenzen seines musikalischen Lebens. Eine Musikerbiografie, belegt mit der Musik von Chopin bis Supertramp und vielen eigenen Songs. Klar ist, dass man an diesem Abend nicht unter 50 Songs davonkommt, manche dauern 10 Sekunden, manche werden komplett gespielt.

Der Sänger, Gitarrist und Komponist Nikko Weidemann arbeitete u. a. mit Rio Reiser, Nena, Einstürzende Neubauten, Yoko Ono, Nick Cave, Sean Lennon und Rufus Wainwright zusammen und veröffentlichte eigene Platten. 2018 erhielt er für die Filmkomposition zu der mehrteiligen Fernsehserie „Babylon Berlin“ den Grimme-Preis.

Angefangen hat alles mit Frank Zappas „Hot Rats“. Nikko Weidemanns Vater war Anfang der 1970er Jahre Chefarzt einer großen Klinik für Herz-Kreislaufpatienten. In dieser Klinik war eine Truppe Hippies beschäftigt, die das verschütte Kreativ-Potential der Patienten wiedererwecken sollten. Inwieweit das mit den Herz-Kreislaufpatienten gelang, ist nicht belegt, bei Nikko hatten diese Freizeit-Pädagogen jedoch nachhaltigen Erfolg. Einer schenkte ihm „Hot Rats“, Frank Zappas legendäres zweites Soloalbum, und infizierte Nikko mit der Droge Musik. Einige Zeit später lernte Nikko sein Idol Frank Zappa persönlich auf der Bühne kennen. Aber das ist ein neuer Track.

Mit Musik von u. a. Bartok, Chopin, Zappa, James Brown, Tim Buckley, Deep Purple, Hildegard Knef, Mad Romeo, Unflat, Talking Heads, Jeff Buckley, Einstürzende Neubauten, James Brown, Schubert, Led Zeppelin, Bachmann Turner Overdrive, Johann Sebastian Bach, Moody Blues, Pink Floyd, Hot Chocolate, Lou Reed, George McRae, Police.

„Die Gitarre war der i-Pod meiner Generation. König war, wer Songs draufhatte.“

Nikko Weidemann  1
Nikko Weidemann

Eine Produktion der Ruhrfestspiele Recklinghausen in Koproduktion mit dem Schauspiel des Staatstheaters Stuttgart, dem Zürcher Theaterspektakel und dem Pop-Kultur Festival Berlin

Mit:

Nikko Weidemann

Einrichtung:

Tom Stromberg

Preis:

Ab 20 €

6. Juni

Ratskeller Recklinghausen

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7. Juni

Ratskeller Recklinghausen

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8. Juni

Ratskeller Recklinghausen

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