Boutelis

Boutelis

von Compagnie Lapsus, Frankreich

Deutschlandpremiere

Eine junge Frau liegt in einem blauen Kleid auf ihrem Bett. Der Augenblick des Einschlafens ist ein kurzer Fall in die Schwerelosigkeit, das Aufwachen eine lähmende Bewegungslosigkeit. „Boutelis“ ist der arabische Begriff, der genau diesen Zustand des Halbbewusstseins zwischen Wachen, Schlafen und Träumen beschreibt.

An diesem Abend wird das Eintauchen in das Unterbewusstsein auf der Bühne zu schwindelerregender Akrobatik, das träumerische Schweben dieses Zustands zum Balanceakt. Es entstehen poetische Bilder von unwiderstehlichem Sog. Mit rasanten Winddrachenflügen, Jonglagen und atemberaubender Artistik geht es hinab in die Abgründe der eigenen Vorstellungskraft und hinauf in die Höhen kühner Wunschträume. Es entfaltet sich eine surreale Traumwelt, bevölkert von mystischen Fabelwesen, Schimären und koboldartigen Gestalten. Türen dienen nicht als Ein- und nicht als Ausgänge, sie ziehen die Artist*innen und Zuschauer*innen immer tiefer und tiefer in das fantastische Labyrinth des Schlafes.

Bereits vor zwanzig Jahren versammelte Johan Lescop an der Zirkusschule Lyon einige Artist*innen für verschiedene Produktionen um sich. 2009 entstand daraus die Compagnie Lapsus, deren Leiter er ist. Ihre Arbeiten entwickeln eine ganz eigene Form des „Neuen Zirkus“. Neben der artistischen Virtuosität und Poesie sind sie ungeheuer intim und zerbrechlich. Ungewöhnliche Disziplinen und atmosphärische Bilder führen uns in ein faszinierendes Universum, angesiedelt zwischen Märchenwelten und Murakami-Geschichten, zwischen düsteren Alpträumen, verrückten Halluzinationen und spielerischer Fantasie.

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Foto: Lighuen Desanto
Boutelis2 Jacques Sampic

Altersangabe:

9+

Sprache

Ohne Sprache

Mit:

Julien Amiot, Gwenaëlle Traonouez, Vincent Bonnefoi, Jonathan Gagneux, Stéphane Fillion, Ronan Duée, Dorian Lechaux

Regie:

Johan Lescop

Szenografie:

Julien Amiot, Matthieu Sampic

Akrobatik:

Thibaut Berthias

Bühne:

Clémentine Cadoret

Choreografie:

Isabelle Leroy

Licht:

Matthieu Sampic

Ton:

Marek Hunhap

Kostüme:

Amélie Feugnet

Technik:

Christophe Payot

Produktion:

Cécile Imbernon (La chouette diffusion)

Dauer:

01 Std. 00 Min
keine Pause

Preis:

Ab 21 €

10. Mai Deutschlandpremiere

Theater Marl

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11. Mai

Theater Marl

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12. Mai

Theater Marl

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