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Soundpainting

Das Spiel mit Körper, Musik, Stimme und Bewegung

Für Teilnehmer*innen von 6 bis 10 Jahren im Klassenverband

Mit eurer Gruppe Musik zu machen, zu singen oder zu tanzen, so dass jede*r eigene Ideen umsetzen kann, zu - gleich aber ein gemeinsames Kunstwerk entsteht – das könnt ihr beim Soundpainting lernen. Ceren Oran und Milly Groz bringen euch eine Zeichensprache bei, durch die eine*r von euch die Gruppe ohne Worte anleiten kann, sich gemeinsam zu bewegen, ohne dass ihr vorher alles genau abgesprochen habt. Und ihr könnt eurerseits durch neue Moves oder Töne den/die Soundpainter*in dazu bringen, seine Komposition mitten im Spiel zu verändern. Entwickelt hat diese Sprache der Komponist Walter Thompson aus New York. Mittlerweile wird sie weltweit von vielen Künstler*innen benutzt. Ceren und Milly laden euch ein, dieses gemeinsame Spiel mit Körper, Stimme und Bewegung mit eurer Klasse auszuprobieren. Und eure Lehrer*innen dürfen natürlich auch mitmachen!

Tipp: Am 10. und 11. Mai könnt ihr Ceren und Milly mit ihrem Team in der Inszenierung „Schön Anders“ live auf der Bühne erleben. Auch hier geht es um die Frage, wie man sich in der Gruppe bewegt und trotzdem eigenständig bleibt.

Der Workshop findet unter Berücksichtigung der aktuellen Pandemielage statt.

Der Workshop wird geleitet von der Choreografin und Soundpainterin Ceren Oran sowie von der Musikerin Emilie (Milly) Groz.

Ceren Oran, (*1984 Istanbul), zog nach Salzburg um modernen Tanz im SEAD zu studieren und absolvierte ihr Masters program ICE. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Tänzerin und Choreographin und Soundpainterin und lebt in München. Sie hat für mehrere Choreografen und internationale Ensembles getanzt und mit zahlreichen interdisziplinären Künstlern an eigenen Projekten gearbeitet. 2010 begann sie, Tanztheater-Performances für Junges Publikum zu kreieren. Mit ihrer compagnie Ceren Oran & Moving Borders und Stücken wie The Urge, Schön Anders, Stories in Blue, Fliegende Wörter, Elefant aus dem Ei ist sie vielfach auf weltweit Tourneen unterwegs.

Emilie (Milly) Groz, (*1990 Wien), ist Pianistin und Rhythmikerin. Zu ihren künstlerischen Projekten zählen unter anderem das experimentelle Duo „Meta&Magnet“ mit Eva Leonie Fegers sowie ihr Soloprojekt „MILLYCENT“. Ihre Musik wandelt scheinbar mühelos zwischen den Genregrenzen der Popularmusik und der freien Improvisation, sowie zeitgenössischer Musik. Die Pianistin ist Teil des Organisationsteams von Fraufeld, einer Initiative zur Sichtbarmachung von Musikerinnen, und seit 2016 Lehrbeauftragte für Improvisation an der Universität für Musik und darstellenden Kunst Wien. Sie hat an der Universität für Musik- und darstellende Kunst Wien Rhythmik / Musik- und Bewegungspädagogik sowie an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz Jazzklavier studiert.  Milly Groz ist zertifizierte Soundpainterin und arbeitet und performt regelmäßig mit Ceren Oran – zuletzt im Rahmen des Big Bang Festivals 2019 (Tallinn) und in der Vorbereitung für das Ostercamp der Münchner Kammerspiele 2020, welches Corona-bedingt verschoben wurde.

CEREN ORAN | Ceren Oran Milly Groz - Pianistin & Rhythmikerin

Hier geht's zur Anmeldung für Gruppen

Termine: Montag, 9.5. 9:00-10:30 oder Montag, 9.5. 10:45-12:15 Uhr
Jeder Termin ist eine abgeschlossene Einheit mit gleichem Inhalt und nur einmalig pro Gruppe buchbar!

Ort: Im Ruhrfestspielhaus /ggf. in der Schule/Einrichtung

Preis: 5 € pro Teilnehmer*in

Kontakt: Bei Rückfragen wendet euch gerne an das Team Junge Ruhrfestspiele: Bitte beachtet: Die Anzahl der Plätze ist coronabedingt begrenzt.

Sicher ist bei einigen Kindern und Jugendlichen das Geld knapp. Wir meinen: Teilhabe an Theater und Bildung darf nicht am Geld scheitern. Sprecht uns gerne an. Wir finden zusammen eine Lösung.

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