Ki Ju BG Scho ên anders 01
Scho ên anders 2312

Schön Anders

von Ceren Oran und Moving Borders

Gruppenverhalten prägt uns. Menschen sind Herdentiere, sie schützen und organisieren sich in Klassenverbänden, Freizeitvereinen, in Staatengemeinschaften und Unionen. Wie erfahren wir diese Gemeinschaft? Was muss jede*r von uns tun, um dazuzugehören? Und was passiert, wenn man die schützende Gruppe verlässt? Möchte ich überhaupt dazugehören oder lieber einen neuen Trend setzen? Denn anders sein macht eben auch Spaß!

In ihrer Arbeit greift die Choreografin Ceren Oran Themen auf, die für Kinder ab sechs Jahren topaktuell sind: Etwa die Frage, wie man beim Schuleintritt einen Platz in der neuen Gruppe findet. Gesehen werden, Erste*r sein, dazugehören oder ausgeschlossen sein bleiben auch im weiteren Schulalltag wichtig. Ceren Oran und ihr multikulturelles Team haben für diese Prozesse einen charmanten und humorvollen tänzerischen Ausdruck gefunden. Unter anderem probten sie dazu im Kibbutz Neot Samandar, der Heimat des israelischen Tänzers Roni Saga, wo sie das Leben im Kollektiv eines Kibbutz erfahren haben. Eine Erfahrung, die unmittelbar in ihre Arbeit eingeflossen ist. Herausgekommen ist eine fein gearbeitete Choreografie über Zugehörigkeit und Abweichung mit viel Witz, die auch zeigt, wie man sein Anderssein ausleben und gerade dadurch der Gruppe eine neue Qualität verleihen kann.

„Was hier ohne Worte und Figuren über die Reibung von Ich und Welt, von Trendsetting und Grenzüberschreitungen erzählt wird, sollten alle sehen. Weil der 40-Minüter herrlich unplakativ und komisch ist. Und weil hier vom allmählichen Zusammensetzen einer gemeinsamen Bewegungssprache bis zum Sichauswachsen minimaler Abweichungen zu regelrechten Ausbrüchen alles so fein gearbeitet ist, als hingen die Menschen auf der ansonsten leeren Bühne mit einem unsichtbaren Faden zusammen.“ Süddeutsche Zeitung

Zu diesem Stück bieten wir einen Nachbereitungsworkshop an. Weitere Informationen dazu findet ihr unter „Rund um …“

Der Kritiker*innenclub der Jungen Ruhrfestspiele war in der Vorstellung. Die Presseartikel der Nachwuchs-Schreibenden gibt es hier zum Nachlesen:

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Mit: Ceren Oran, Roni Sagi, Maria Casares Gonzáles, Jin Lee, Jovana Zelenović
Künstlerische Leitung & Choreographie: Ceren Oran
Komposition: Benny Omerzell
Musik: Milly Groz
Kostüm: Sigrid Wurzinger
Licht: Dennis Dieter Kopp
Dramaturgische Begleitung: Moos van den Broek
Künstlerische Produktionsleitung: Rat & Tat Kulturbüro

Publikumsgespräche: im Anschluss an jede Vorstellung
Altersangabe: 6+
Sprachhinweis: ohne Sprache

Foto: Tania Bloch

Dauer: 00 Std. 40 Min
keine Pause

Festspielzelt

Karten 13,50 €

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