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Medea

von Euripides

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Berliner Ensemble

Jason hat Medea verlassen; ihr und den Kindern droht Verbannung. Durch die neue Heirat mit der Tochter Kreons erhält Jason das definitive Bleiberecht und eine sozial und wirtschaftlich gesicherte Stellung. Zutiefst verletzt von diesem Verrat, gnadenlos verstört ob Jasons schamloser Missachtung von Ehebund und Treueeid, entwirft Medea einen grausamen Racheplan.

Aus maßloser Liebe wird maßloser Zorn: Medea beschließt, die gemeinsamen Kinder zu töten. Was kann ein Mensch alles aufgeben, was kann ihm alles genommen werden, bevor er gnadenlos um sich schlägt?

Michael Thalheimer gehört zu den prägenden Regisseuren seiner Generation. Seine Inszenierungen erhielten zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Innovationspreis des Fernsehsenders 3sat, und den Nestroypreis. Viele seiner Produktionen wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen, u.a. 2013 seine Inszenierung der „Medea". Constanze Becker erhielt für ihre Darstellung der Medea den deutschen Theaterpreis „Der Faust“ als beste Schauspielerin.

„So, wie sie den Kopf hoch trägt, wird das ein ungeheures neues Drama. Das alte hat sie wundervoll ins Herz getroffen. Jubel. Ovationen. Theaterglück.“ FAZ

„Produktiv beunruhigt entlässt ‚Medea‘ ihr Publikum aus einem Abend, der nicht anders zu nennen ist als – groß." DIE ZEIT

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Fotos: Birgit Hupfeld
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Mit: Constance Becker, Bettina Hoppe, Gerrit Jansen, Oliver Kraushaar, Josefin Platt, Veit Schubert, Marc Oliver Schulze
Regie: Michael Thalheimer
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Nehle Balkhausen
Musik: Bert Wrede
Video: Alexander du Prel
Licht: Johan Delaere, Ulrich Eh
Dramaturgie: Sibylle Baschung

Dauer 1 Stunde. 45 Min., keine Pause

Dauer: 01 Std. 45 Min

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