Alan Turing
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Die Akte Alan Turing

Ein Fictional Reality Game – Theater trifft Escape Room

Für die Ruhrfestspiele wurde die Inszenierung der Produktion als interaktives Live-Game digital erlebbar gemacht. In „reconstruct:alan-turing“ können die Besucher*innen in Gruppen von bis zu 15 Personen selbst aktiv werden, um dem Tod des Erfinders auf den Grund zu gehen.
Die Live Version „Die Akte Alan Turing" entfällt.

Koproduktion mit Büro für Eskapismus

Alan Turing war der Erfinder des Computers, Vordenker der Künstlichen Intelligenz und trug durch die Entschlüsselung von Nazi-Funksprüchen entscheidend zum Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg bei. Außerdem war er homosexuell – was ihn in den Augen der damaligen Justiz zum Kriminellen machte. 1954 wird der damals 41-Jährige tot in seinem Bett aufgefunden. Man ging von einem Suizid aus. Doch bis heute sind die genauen Todesumstände rätselhaft. War es ein tragischer Unfall oder Mord?

Das Büro für Eskapismus hat das Rätsel um den frühen Tod dieses Genies zum Anlass genommen, ihm ein Fictional Reality Game zu widmen. Hier verbinden sich Theater und Escape Room zu einem einzigartigen Erlebnis. Für die Ruhrfestspiele wird Turings Schlafzimmer am Tag seines Todes rekonstruiert. In Gruppen von sechs Personen werden die Besucher*innen selbst aktiv, um dem Tod des Erfinders auf den Grund zu kommen. Immer unter dem wachsamen Auge einer Künstlichen Intelligenz. Aber reicht reine Logik, um das Rätsel um Alan Turings Tod zu entschlüsseln?

„Theater fordert immer den denkenden Zuschauer – so intensiv wie hier ist es selten erfahrbar“ Stefan Gohlisch, Neue Presse

Die Akte Alan Turing 2 Foto Büro für Eskapismus

Das Projekt wird gefördert von der Stiftung Niedersachsen, dem Fonds Soziokultur, der Stiftung Kulturregion Hannover, der Rudolf Augstein Stiftung und dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover.
In Kooperation mit: Kulturzentrum Pavillon, Andersraum e.V., APITs Lab der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH, Hainhölzer Kulturgemeinschaft e.V., MakerLab Hannover, next media makers, Stadtteilzentrum Weiße Rose, Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen. Mit freundlicher Unterstützung des Landesverbands Freier Theater in Niedersachsen e.V.
Besonderer Dank an: Roland Wendschoff, Franziska Still

Künstlerische Leitung: Büro für Eskapismus (Miriam Wendschoff und Katharina Laage)
Szenografie: Katharina Laage
Dramaturgie: Miriam Wendschoff
Sounddesign & Musik: Benedict Hartsch
Sprecher*innen: Noelle O’Brien-Coker, Piet Gampert
Technik: Joseph Winkler mit Hauke Heeren und Milan Töllner
Video: David Bakke
Assistenz: Rahel Künzi, Greta Stauch

Altersangabe: 15+ Die Inszenierung behandelt u. a. das Thema Suizid.

Hinweis: Sie bewegen sich in Gruppen von 6 Personen frei in einem 24qm²-Zelt, das mit einem Luftreinigungsgerät ausgestattet ist. Bitte beachten Sie, dass Sie während der Spieldauer zusätzlich eine FFP2 Maske tragen müssen. Die FFP2 Maske erhalten Sie vor Ort.

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