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Daniel Kehlmann

im Gespräch mit Denis Scheck

Seinen internationalen Durchbruch erlebte der vielfach ausgezeichnete Daniel Kehlmann mit seinem Roman „Die Vermessung der Welt“. Er erzählt die um zahlreiche Erfindungen angereicherten Lebensgeschichten der beiden Forscher Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Der Roman wurde zu einem der erfolgreichsten der Nachkriegszeit. „Ein Erzähler“, so Daniel Kehlmann, „operiert mit Wirklichkeiten. Aus dem Wunsch heraus, die vorhandene nach seinen Vorstellungen zu korrigieren, erfindet er eine zweite, private.“ Auch sein letzter Roman „Tyll“, der die fiktve Lebensgeschichte Till Eulenspiegels vor dem Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges erzählt, schaffte es auf die Shortlist des International Booker Prize 2020 und begeistert Leser*innen im In- und Ausland. Der ungarische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Imre Kertész schreibt über die Lektüre der Romane von Daniel Kehlmann: „Ich lese wie ein Kind, ein kleiner Junge. Ich glaube, ich habe völlig den Boden unter den Füßen verloren.“ Nun kommt Daniel Kehlmann zu den Ruhrfestspielen und ist zu Gast bei dem Literaturkritiker und Moderator Denis Scheck.

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