Dada Masilos The Sacrifice (Das Opfer)

Dada Masilos The Sacrifice (Das Opfer)

Inspiriert von Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“

Sie ist die Tanzsensation aus Südafrika: Dada Masilos innovative Tanz-Neuschreibungen von Klassikern der europäischen Ballettgeschichte werden weltweit bejubelt. Egal ob „Carmen“, „Schwanensee“ oder zuletzt „Giselle“, Masilos dynamische Interpretationen öffnen Ballettklassiker für aktuelle politische Themen: Sie hinterfragen Geschlechterrollen oder die Repräsentation von Homosexualität.

Masilos neueste Arbeit wird erst Ende April in Südafrika Premiere haben, wenige Wochen später ist sie in Recklinghausen zu sehen. Es ist eine Neuschreibung des Frühlingsopfers, angelehnt an Strawinskys „Le Sacre du Printemps“. Für „The Sacrifice“ erforschen Masilo und ihr Ensemble die Tänze des botswanischen Tswana Stammes. Dieses einzigartige, sehr rhythmische und expressive Bewegungsvokabular, sonst von Tswana Heilern und Geschichtenerzählern benutzt, wird mit zeitgenössischem Tanz und klassischem Ballett verwoben. So entsteht Masilos ganz eigener Stil, der europäische und afrikanische Stereotypen konterkariert und dekonstruiert. Dada Masilo wuchs in Soweto, einem der Townships von Johannesburg in Südafrika auf. Während ihres Studiums in Brüssel hatte sie Gelegenheit, einen Teil von Pina Bauschs legendärer „Sacre“-Choreografie zu lernen. Seitdem ist Masilo fasziniert von dem komplexen Rhythmus in Strawinskys Komposition. „The Sacrifice“ wird eine Erforschung von Ritualen. Masilo will verstehen, was Opferrituale in der Tswana-Kultur bedeuten; gestern und heute. Dabei ist ihr die Handlung sehr wichtig: „Ich möchte eine Version der Geschichte kreieren, die tiefer geht und mehr zeigt als die Auserwählte, das Frühlingsopfer, das sich zu Tode tanzt.“

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Fotos: John Hogg
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Fotos: John Hogg
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„Hinreißend. Unverfroren, kühn, kompromisslos und vollkommen bezaubernd.“ Dance Magazine über „Giselle”

Zwei weitere Beschäftigungen mit „Le Sacre du Printemps“ bei den Ruhrfestspielen 2020: „Robozee vs. Sacre“ und „Sacre“.

Altersangabe:

14+

Sprachhinweis:

Ohne Sprachkenntnisse verständlich

Mit:

Dada Masilo, Sinazo Bokolo, Julia Burnham, Refiloe Mogoje, Thandiwe Mqokeli, Lwando Dutyulwa, Thuso Lobeko, Thamsanqa Majela, Llewellyn Mnguni, Steven Mokone, Lebo Seodigeng, Thami Tshabalala, Tshepo Zasekhaya

Musiker*innen:

Ann Masina, Tlale Makhene, Leroy Mapholo

Choreografie:

Dada Masilo

Komposition:

Philip Miller

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