Lernpark: Von Orten und Menschen

Lernpark: Von Orten und Menschen

Ulrike Franke, Michael Loeken

Eine Video-Installation von und mit Schüler*innen der Wolfgang-Borchert-Gesamtschule und Ulrike Franke und Michael Loeken

Die Schüler*innen der Wolfgang-Borchert-Gesamtschule planten ursprünglich gemeinsam mit den Dokumentarfilmer*innen Ulrike Franke und Michael Loeken eine Reise mit dem Rad durch Recklinghausen. Zu Orten und Personen, die den Schüler*innen etwas bedeuten und die für jeden einzelnen eine Erinnerung oder ein Lebensgefühl bedeuten. Aus einer Tour durch die Stadt ist eine Reise durch das Leben der Schüler*innen geworden. Die Pandemie hat diese Pläne durchkreuzt. Geblieben sind Fragmente einer Suche. Sie erzählen von den Träumen und Hoffnungen der Schüler*innen, zu Ihrer Beziehung zu der Stadt Recklinghausen, aber auch von ihren Sorgen und Ängsten, ihren Wünschen für die Zukunft. Die Video-Installation zeigt Ausschnitte des Weges, auf den sich die Schüler*innen offenherzig und mutig begeben haben.

Die Dokumentation wird im Herbst 2020 präsentiert.

Ulrike Franke und Michael Loeken sind Dokumentarfilmer. Ihre Filme werden weltweit gezeigt und wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. zweimal mit dem Adolf-Grimme-Preis. Im Vordergrund ihrer Arbeiten stehen Menschen und ihre Lebenswirklichkeiten im Kontext großer Umbruchprozesse.

Mentor*innen: Ulrike Franke, Michael Loeken
Mitarbeit: Leonard Putz
Lehrkraft: Andreas Lütkenhaus

Lernpark
Ein kulturelles Bildungsprojekt

In einer sich rapide verändernden, global vernetzten Welt, in der sich Wissensinhalte stetig neu strukturieren, ist eine große Flexibilität und Kreativität im Umgang mit Veränderungen und Herausforderungen erforderlich.
Das Projekt „Lernpark“ knüpft hier an und stellt die Frage nach Wegen der Bildung neu. Es rückt dabei die Fähigkeiten und Interessen der Schüler*innen und ihre individuelle Entwicklung, angestiftet von persönlichen Fragestellungen, ins Zentrum. Angesichts einer weltweiten Pandemie wird die Dringlichkeit selbstbestimmte (Lern-)Wege zu finde umso deutlicher.
Seit den Ruhrfestspielen 2019 gehen Schüler*innen von vier Recklinghäuser Schulen gemeinsam mit Mentor*innen aus Kunst und Kultur den Fragen nach, wie Gesellschaft mitgestaltet und der eigene, selbstbestimmte (Lern-)Weg gefunden werden kann. Sie entwickeln seitdem in kontinuierlicher Arbeit vier Projekte zu unterschiedlichen Fragestellungen.
Die sehr verschiedenen künstlerischen Umsetzungen hätten die Ruhrfestspielbesucher*innen während der Ruhrfestspiele 2020 zu sehen bekommen. Jetzt erarbeiten die Gruppen digitale Alternativen, um so den Besucher*innen trotz Ausfall der Festspiele die Projekte noch in diesem Sommer oder im Herbst 2020 präsentieren zu können.

An den Projekten sind rund 100 Jugendliche aus der Wolfgang-Borchert-Gesamtschule, dem Herwig-Blankertz-Berufskolleg, der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule sowie dem Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg beteiligt. Die Gesamtleitung des Projekts übernehmen Carina Langanki und Emel Aydoğdu von transkript’09, die ihrerseits bereits vielseitige Erfahrungen mit der Durchführung großer Jugendprojekte haben.

Mentor*innen: dorisdean, Mirjam Strunk und Cordula Körber, Ulrike Franke und Michael Loeken, Ali Can
Projektkoordination: Emel Aydoğdu, Carina Langanki
Projektbegleitung: Team Junge Ruhrfestspiele
Dokumentation: Sina Langner

Gefördert durch die Stiftung Mercator

Stiftung Mercator Blau Rgb

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