Gaia-Projekt. Eine Cyborg-Oper

Gaia-Projekt. Eine Cyborg-Oper

von kainkollektiv

Koproduktion mit kainkollektiv, dem tak Berlin und dem Ringlokschuppen Ruhr

Uraufführung

„Mein Name ist Gaia, Mutter-Göttin der Erde. Ich heiße Demeter, Mutter-Göttin der Fruchtbarkeit. Und ich bin Isis, Mutter-Göttin der Gattung. Wir sind keine Heiligen, sondern Erdverbundene. Keine geistigen, sondern fleischgewordene Prinzipien, keine himmlischen Ausflüchte, sondern irdische Verstrickungen. Wir sind gekommen, um uns zurückzuholen, was stets unser gewesen ist. Doch habt Acht, wir sind nicht zum Scherzen aufgelegt.“

Gaia ist in der Mythologie die Urmutter Erde, das allumfassende weibliche Prinzip, das alle Dinge, die da sind, miteinander in eine Verbindung bringt. Gaia erschafft und zerstört. Gaia gebiert und vermehrt.

Die aus Bochum stammende international agierende freie Künstler*innen-Gruppe kainkollektiv geht im „Gaia-Projekt“ der Frage nach, was es heißt, Mutter zu sein und gleichzeitig Künstlerin. Zehn Frauen aus Kanada, Kamerun, Iran, Kroatien und Deutschland suchen einen Raum für Kunst und Kinder. Sie entwickeln dieses Projekt gemeinsam im Ensemble und befragen die verschiedenen Aspekte von Kosmos und Kunst, von Natur und Nachwuchs. Der Text, der dieser Performance zugrunde liegt, ist ihr „bitch mother manifesto“, das auf der Grundlage von Recherchen entstanden ist. In einem multimedialen Theaterereignis fragt kainkollektiv nach der Zukunft der Schöpfung, wenn sich gerade alles ändert, oder als Frage formuliert: Wer werden wir morgen (gewesen) sein?

Gaia Projekt 01 Foto Nils Voges
Fotos: Nils Voges
Gaia Projekt 02 Foto Nils Voges

Gefördert von der Kunststiftung NRW und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und dem Fonds Darstellende Künste.

Veranstaltungstipp: Am 06. Juni eröffnet Sara Bidgeli Shamloo von kainkollektiv gemeinsam mit ihrem Partner Nima Aghiani mit Livemusik die Party im Kohlefoyer des Ruhrfestspielhauses. Zusammen bilden sie das iranische Electronic/Abstract/Experimental Duo „9T Antiope“.
Eintritt frei, weitere Informationen finden Sie hier.

Altersfreigabe:

16+

Sprachhinweis:

In deutscher, englischer und französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Von und mit:

Silvia Dierkes, Catherine Jodoin, Edith Nana Tchuninang Voges, Vanessa Chartrand-Rodrigue, Mirjam Schmuck, Sabrina Bohl, Sara Bigdeli Shamloo, Kerstin Pohle, Bianca Künzel, Zdravka Ivandija Kirigin

Dauer ist noch nicht bekannt.

Preis:

Ab 21 €

Diese Veranstaltungen könnten Sie auch noch interessieren