Der Bär, der nicht da war

Der Bär, der nicht da war

Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Oren Lavie

Theater Marabu, Bonn

Es war einmal ein Juckreiz. Der kratzt sich und ist plötzlich: Ein Bär, der vorher nicht da war. In seiner Tasche findet er einen Zettel, auf dem steht: „Bist du Ich?“ „Gute Frage“, denkt sich der Bär und macht sich auf den Weg es herauszufinden.

Auf seiner Suche begegnet er dem bequemen Bergrind, dem saumseligen Salamander und dem vorletzten Vorzeige-Pinguin, lauscht seiner eigenen Stille und folgt ihrem Klang, erfreut sich an Blumen und schönen Gedanken, verirrt sich beim Geradeausfahren auf dem trägen Schildkröten-Taxi und findet schließlich – zu seiner großen Freude – sich selbst. Claus Overkamps Inszenierung stellt große philosophische Fragen für kleine Zuschauer*innen und lädt sie ein, auf sinnliche und spielerische Weise die eigene Identität zu entdecken. Aus dem hinreißend skurrilen und liebevoll poetischen Bilderbuch von Oren Lavie entwickelte er ein fantasievolles audiovisuelles Musiktheater, in dessen Figuren man sich auch als erwachsene Zuschauer*innen nur zu gern verliebt und sich von ihnen zu Gedankenexperimenten verführen lässt.

Das Theater Marabu ist seit 1993 ein freies Theater für junges Publikum mit eigener Spielstätte in Bonn. Es wurde mit dem ASSITEJ Preis für besondere Verdienste im Theater für junges Publikum und dem INTHEGA Preis für richtungsweisendes Theater ausgezeichnet. „Der Bär, der nicht da war“ ist 2018 beim Westwind Festival mit dem Theaterpreis des Landes NRW ausgezeichnet worden.

Koproduktion von Theater Marabu, Beethovenfest Bonn und dem Jungen Nationaltheater Mannheim in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.

Zu dieser Vorstellung bieten wir eine Materialmappe, sowie einen Workshop zur Vorbereitung an.

Für die ganze Familie

Button Familie
Der Bär der nicht da war 03 Foto Ursula Kaufmann
Fotos: Ursula Kaufmann
Der Bär der nicht da war 02 Foto Ursula Kaufmann

Altersangabe:

4+

Performance, Video, Ton, Musik:

Tina Jücker, Bene Neustein, David Kilinç und Tobias Gubesch (Klarinette), Daniel Staravoitau (Fagott)

Regie:

Claus Overkamp

Komposition:

Markus Reyhani

Text:

Oren Lavie

Übersetzung:

Harry Rowohlt

Ausstattung:

Regina Rösing

Künstlerische Mitarbeit Video:

Norman Grotegut