Afrokultur. Der Raum zwischen gestern und morgen

Afrokultur. Der Raum zwischen gestern und morgen

Regie und Text: Natasha A. Kelly

Koproduktion mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus

Jenseits von Zeit und Raum treffen sich die Schwarzen Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen W.E.B. Du Bois, Audre Lorde und May Ayim und schauen auf ihr Leben zurück. An diesem hybriden, ambivalenten Ort, der bislang den weißen Mehrheitsgesellschaften unsichtbar zu sein schien, entsteht ein geschützter Raum, an dem sie sich über ihre Erfahrungen mit und Analysen zu Rassismus austauschen. Sie unterschreiten starre nationale Grenzen und etablieren Deutschland als politischen Handlungsraum der afrikanischen Diaspora.

Natasha A. Kelly ist Kommunikationssoziologin mit den Forschungsschwerpunkten Post-/Kolonialismus und Feminismus. Die in London geborene, in Deutschland sozialisierte Autorin, Dozentin und Kuratorin setzte sich an zahlreichen Institutionen mit der Verwobenheit von Wissen, Macht und Körper auseinander. In ihren Arbeiten verbindet sie Theorie und Praxis an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Ihr Debütfilm „Millis Erwachen“ (2018) wurde von der 10. Berlin Biennale in Auftrag gegeben und mit dem Black Laurel Film Award ausgezeichnet. Über die Biografien der Schwarzen Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen W.E.B. Du Bois, Audre Lorde und May Ayim bringt sie Schwarze deutsche Geschichte, ihre Gegenwart und Zukunft in einen globalen Zusammenhang.

Afrokultur 01 Foto Florian Boccia
Foto: Florian Boccia

Altersangabe:

14+

Text und Regie:

Natasha A. Kelly

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