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Resonanzen – Schwarzes Internationales Literaturfestival / #Resonanzen24

16.04.2024

Ruhrfestspiele: Intendant Olaf Kröck, Chefdramaturg Jan Hein
Kuratorinnen: Sharon Dodua Otoo & Patricia Eckermann
Projektleitung: Tatjana Niederberghaus & Jesko Vorbeck

Von Donnerstag, 30. Mai, bis zum Sonntag, 2. Juni 2024, sind die Ruhrfestspiele in Recklinghausen, eines der ältesten, größten und renommiertesten Theaterfestivals Europas, zum dritten Mal Kooperationspartner und Austragungsort des Schwarzen Literaturfestivals „Resonanzen“.

Bei diesem einzigartigen Literaturfestival, das 2022 erstmalig von Ingeborg Bachmann-Preisträgerin, Aktivistin und Bestsellerautorin Sharon Dodua Otoo initiiert und kuratiert wurde, steht die Prosa Schwarzer Autor*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Fokus.

Aufbauend auf Schwarzen deutschsprachigen Performance- und Literaturtraditionen, die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurückreichen, ist „Resonanzen“ das erste mehrtägige Literaturfestival, das in einer Zusammenarbeit von Schwarzen Kulturschaffenden mit einer großen europäischen Kulturinstitution kuratiert wird. Dieses „Festival im Festival“ trägt auf innovative Weise dazu bei, Raum zu schaffen: für schöne Literatur, erhellende Diskussionen und Momente der Begegnung.

„Resonanzen – Schwarzes Internationales Literaturfestival“ findet dieses Jahr in der Halle König Ludwig 1/2 statt, einem für die Ruhrfestspiele geschichtsträchtigen Ort. Uns erwarten vier Tage voller Lesungen, Diskussionen, Impulsvorträge und Livemusik.

Die Eröffnungsrede am ersten Abend hält die Booker-Preisträgerin Bernardine Evaristo. Während der Festivaltage werden sechs Newcomer-Autor*innen ihre eigens für das Festival geschriebenen Kurzgeschichten vortragen. Im Anschluss an jede Lesung diskutieren die Literaturexpert*innen Dr. Elisa Diallo, Dr. Ibou Coulibaly Diop, Dr. Dominique Haensell und Aminata Cissé Schleicher die Texte in Bezug auf verbindende Thematiken, Metaphorik, Motivik und Erzählformen. Dabei werden auch Ähnlichkeiten, Brüche und Kontinuitäten im Vergleich mit Texten anderer Schwarzer Schriftsteller*innen – afrikanischen Schriftsteller*innen und Schriftsteller*innen der afrikanischen Diaspora der Gegenwart und Vergangenheit – herausgehoben.

Neben den Lesungen und Diskussionsrunden gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm. Hier beleuchten Expert*innen aus dem In- und Ausland in Impulsvorträgen und Panels die Geschichte und Facetten der deutschsprachigen Schwarzen Diaspora und arbeiten Unterschiede und Gemeinsamkeiten Schwarzer Lebensrealitäten heraus. Thematisiert werden dabei auch die Wertschätzung, die Schwarze deutschsprachige Prosa im englischsprachigen Ausland erfährt, sowie die Frage, wie dies in Deutschland erreicht werden könnte.

Wie im letzten Jahr laden wir herzlich ein, im Vorfeld einige Bücher Schwarzer Autor*innen zu lesen. Dieses Jahr möchten wir folgende Leseempfehlungen aussprechen:
„Zuleika“ von Bernardine Evaristo (2024, Tropen Verlag)
„Wie Leben Geht“ von Bahati Glaß (2024, edition assemblage)
„Issa“ von Mirrianne Mahn (2024, Rowohlt)
„Der Junge aus Duala“ von Dualla Misipo (2022, Rüdiger Köppe Verlag)

Wann 30.5. – 2.6. 2024
Wo Halle König Ludwig 1/2, Alte Grenzstr. 153, 45663 Recklinghausen

Livestream: Für Interessierte aus dem In- und Ausland, die aus verschiedenen Gründen die Veranstaltung nicht live vor Ort besuchen können, wird ein Livestream angeboten. Weitere Details und der Link zum Stream werden rechtzeitig vor der Veranstaltung auf der Internetseite der Ruhrfestspiele veröffentlicht.

Das komplette Programm finden Sie hier.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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