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Kleines Theater
© Bohumil Kostohryz
 
Die Spieler
nach Fjodor M. Dostojewski

Textfassung Ruth Heynen nach "Der Spieler" (aus dem Russischen von Alexander Nitzberg) und "Aufzeichnungen aus dem Untergrund" (aus dem Russischen von E. K. Rahsin)
Regie Frank Hoffmann
Koproduktion Ruhrfestspiele Recklinghausen,
Théâtre National du Luxembourg,
Staatsschauspiel Hannover

 


Premiere der Inszenierung bei den Ruhrfestspielen
Bühne: Christoph Rasche
Kostüme: Jasna Bosnjak
Musik: René Nuss
Dramaturgie: Ruth Heynen
Es spielen: Ulrich Gebauer
Wolfram Koch
Nora Koenig
Ulrich Kuhlmann
Marco Lorenzini
Jacqueline Macaulay
Anne Moll
Annette Schlechter
Roger Seimetz
Maik Solbach
Anouk Wagener
u.a.
Dauer: ca. 1 Std., 45 Min., keine Pause

Wir spielen um unser Leben. Um Geld. Setzen alles. Auf Rot. Alles auf ihn. Alles auf das vollkommene Gelingen, auf Zéro. Auf Erfolg. Liebe. Rausch. Oder auf Nichts. Zögern. Wir stehen am Roulettetisch, in der Börse, auf der Bühne. Haben nur einen Moment, uns zu entscheiden, dann rollt die Kugel und: „Die Würfel sind gefallen“. Dostojewski schrieb Der Spieler in größter materieller Not und Bedrängnis, obwohl bereits zahlreiche Novellen und Romane auf seinem Schreibtisch lagen. Denn nachdem er alle Rechte an seinen Büchern verpfändet hatte, in einer Nacht am Spieltisch ein Vermögen gewann und es am nächsten Morgen wieder verlor, blieben ihm nur knapp vier Wochen für den Roman, der ihn retten musste. 
19. Jahrhundert, eine deutsche Stadt, in die man zur Kur und zum Spielen fährt, eine russische Generalsfamilie. Obwohl man kein Geld hat, lebt man auf großem Fuß, in täglicher Erwartung der rettenden Erbschaft – und währenddessen wird geliebt, intrigiert, gespielt. 
In Frank Hoffmanns Fassung begegnen sich die Schönen und Reichen, die Erniedrigten und Beleidigten, die verzweifelt Liebenden, die rasend Spielenden aus verschiedenen Texten Dostojewskis auf der Bühne. Dargestellt von einigen der Schauspielerinnen und Schauspieler, die seit 14 Jahren bei den Ruhrfestspielen zusammen mit Hoffmann um alles spielen, ihre Haut zu Markte tragen, ihr Innerstes nach außen kehren oder einfach lachen und setzen: „Les jeux sont faits!“ 

> In Die Spieler steht Frank Hoffmanns über die Jahre (ans Herz) gewachsene Schauspielriege gemeinsam auf der Bühne. Keine Angst, sie wollen nur spielen! 

ENGLISH VERSION

Die Spieler will be Frank Hoffmann’s last production for Ruhrfestspiele. Combining several texts of Dostojewski, the evening will ask the question: What are we playing for? Do we play for money, for love or for our life? The great variety of Dostojewski’s character will meet on Hoffmann’s stage: the rich and the beautiful, the degraded and the desperate. All these roles will be portrayed by the actors, who have accompanied Hoffmann over the last 14 years in Recklinghausen: “All the world’s a stage, and all the men and women merely players.”

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