Facebook Twitter Instagram
Suche
Grosses Haus
© Reinhard Werner
 
Der Besuch der alten Dame
Von Friedrich Dürrenmatt

Regie Frank Hoffmann
Koproduktion Ruhrfestspiele Recklinghausen,
Burgtheater Wien


Premiere der Inszenierung bei den Ruhrfestspielen, Eröffnungspremiere
Bühne: Ben Willikens
Mitarbeit Bühne: Bernhard Eusterschulte
Kostüme: Susann Bieling
Musik: René Nuss
Dramaturgie: Florian Hirsch
Es spielen: Michael Abendroth,
Maria Happel,
Daniel Jesch,
Marcus Kiepe,
Burghart Klaußner,
Hans Dieter Knebel,
Roland Koch,
Dietmar König,
Rolf Mautz,
Petra Morzé
Mit freundlicher Unterstützung: von Evonik, Hauptsponsor der Ruhrfestspiele
Zusatzinformationen: EINFÜHRUNGEN
4./5.(2x)/6./7. Mai 2018 jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

PUBLIKUMSGESPRÄCH
Im Anschluss an die Vorstellung am 04.05.2018 im Raum Mars (Rangfoyer).

Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise im Eingangsbereich.
Dauer: 2 Std., keine Pause

Die Welt verändert sich durch den Menschen, aber der Mensch verändert sich nicht und fällt der durch ihn veränderten Welt zum Opfer.“ Welch geniale Klarheit. Die ganze Zerbrechlichkeit des Menschen in der Moderne, umrissen mit einem Satz. Die Illusion von Heimat als hilfloser Versuch, sich an etwas festzuhalten in einer Welt, die sich rasend schnell verändert. Dürrenmatt hat die Welt nicht vereinfacht. Er hat mit sublimer Reduktion, wie ein Schweizer Uhrmacher, der ein Gehäuse öffnet, die Mechanik hinter der Unruh erkennbar gemacht. 
Kann man seine Heimat hinter sich lassen? Claire Zachanassian kann es nicht. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit und Jugend, um sich zu rächen. Viele Jahre sind vergangen, seit Klara Wäscher ihre Unschuld im Dörfchen Güllen an Alfred III verlor. Der sie dann sitzen ließ mit dem Kind, sie als Hure diffamierte. Nun kommt sie zurück, eine schwerreiche Witwe, und verspricht dem eine Milliarde, der den ungetreuen Alfred tötet. „Bleich, aber würdig“ tritt man ihr entgegen, spricht von Europa, Recht und Menschlichkeit, lehnt mit Empörung das ungeheuerliche Angebot ab. Sie antwortet mit dem kürzesten Satz in dieser tragischen Komödie: „Ich warte.“ 
Mit Maria Happel und Burghart Klaußner als Protagonisten, mit Dürrenmatt nach Ionesco und Pirandello, beschließt Frank Hoffmann zusammen mit dem Wiener Burgtheater den Zyklus großer Parabeln der Moderne, der die letzten Jahre seiner Intendanz der Ruhrfestspiele geprägt hat. 

> Dürrenmatts tragische Komödie über eine folgenschwere Rückkehr in die Heimat. Wunderbar besetzt. 

ENGLISH VERSION

Can you leave your past, your hometown behind? Claire Zachanassian can’t. She returns to the town of her childhood and youth in order to take revenge on the man who turned his back on her and their child. She offers one billion as a reward for the death of Alfred Ill.

Maria Happel and Burghart Klaußner star in this co-production with Burgtheater Wien. Artistic director Frank Hoffmann directs Dürrenmatt’s tragicomedy about an important decision.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Erfahren Sie mehr zu den von uns oder Dritten eingesetzten Cookies und Ihren Möglichkeiten diese auszustellen in unser Datenschutzerklärung Akzeptieren