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Halle König Ludwig 1/2
© Luca Abbiento
 
Bombenstimmung
Von Jan Neumann

Regie Hasko Weber
Koproduktion Ruhrfestspiele Recklinghausen,
Deutsches Nationaltheater Weimar


Premiere der Uraufführung bei den Ruhrfestspielen
Bühne und Kostüme: Cary Gayler
Dramaturgie: Julie Paucker
Es spielen: Julius Kuhn
Max Landgrebe
Sebastian Nakajew
Lutz Salzmann
Krunoslav Šebrek
Anna Windmüller
Dauer: ca. 1 Std., 20 Min., keine Pause

Peter, einst engagierter Sportjournalist, hat Stress. Das kleine Provinzblatt, für das er arbeitet, steht unter Druck, ist eigentlich kaum mehr zu halten. Daniel, der neue Chefredakteur alles, was Peter am modernen Journalismus verachtet.
Während er sich quer durch alle Ressorts abmüht, da viele Stellen gestrichen wurden, und noch bei der Witz- und Rätselbeilage versucht, das Niveau der Zeitung zu halten, will der Neue nur den Scoop, der ihn weiter nach oben bringt auf der Karriereleiter. Auf einmal wird die Redaktion vor einem Terroranschlag gewarnt. Ist das echt oder ein Fake? Steckt der Rechtspopulist, der gute Chancen auf den Bürgermeisterposten hat, dahinter? Und ist Peters Neffe, der sich Gerüchten nach spontan radikalisiert haben soll, wirklich Mitglied einer Terrorzelle? Und wenn ja, kann man das irgendwie ausschlachten? Noch während der opportunistische Chef die Sensationsmaschine anschmeißt, rückt der Terror, von dem er profitieren möchte, der Zeitung ganz direkt auf die Pelle. Dass der erfolgreiche Weimarer Intendant Hasko Weber die Uraufführung selbst inszeniert, kann man allein schon als Wertschätzung dieser hochaktuellen Komödie sehen.

> In Bombenstimmung geht der Autor der Frage nach, wieviel Terrorist in jedem von uns steckt und wie im Zeitalter des Postfaktischen eine Lügenpresse überhaupt lügen kann.

English Version

In Bombenstimmung author Jan Neumann deals with the little terrorist in all of us and deals with the question how fake news can be faked in the post-truth era.