Ruhrfestspiele
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11.06.2010
Einzigartige Werkschau zu Kleist ein voller Erfolg der 64. Ruhrfestspiele
In einer noch nie da gewesenen Werkschau stellten die 64. Ruhrfestspiele unter dem Motto „Kontinent Kleist im romantischen Meer“ den großen deutschen Dramatiker...
In einer noch nie da gewesenen Werkschau stellten die 64. Ruhrfestspiele unter dem Motto „Kontinent Kleist im romantischen Meer“ den großen deutschen Dramatiker Heinrich von Kleist ins Zentrum der diesjährigen Spielzeit – zugleich ein wertvoller Beitrag der Ruhrfestspiele zum Kulturhauptstadtjahr 2010.
Warum Kleist? Als einziger Dramatiker schwebt er zwischen Romantik und Klassik, zugleich ist er in seiner inneren Zerrissenheit ein ganz Moderner. Bei den Ruhrfestspielen waren nicht allein seine großen Klassiker zu erleben. Auch kaum gespielte Stücke, wahre Juwelen aus der Feder Kleists wurden wiederentdeckt. Mit einer solchen Wiederentdeckung, Robert Guiskard in einer eigenen besonderen Fassung, wurden die diesjährigen Ruhrfestspiele eröffnet.
„In dieser Festspielzeit insbesondere das Werk Kleists in den Mittelpunkt zu stellen und dazu mit dem eher unbekannten Werk Robert Guiskard zu eröffnen, war sicherlich ein Wagnis. Dass unser Konzept jedoch vollkommen aufgegangen ist, zeigt sowohl der große Zuspruch des Publikums, als auch die positive Resonanz der Medien“, so Festspielleiter Frank Hoffmann.
In der Eröffnungspremiere Robert Guiskard, einer Koproduktion mit dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg unter der Regie von Frank Hoffmann, durften wir Thomas Thieme in der Titelrolle erleben. Weitere bedeutende Werke Kleists folgten: Prinz Friedrich von Homburg, Amphitryon, Der zerbrochne Krug, Die Hermannschlacht, Die Marquise von O…, Penthesilea sowie die szenische Lesung Das Käthchen von Heilbronn. Einblicke in die Gedankenwelt und Persönlichkeit des Künstlers boten darüber hinaus zwei Lesungen (Kleist-Briefe und Für eine Literatur des Krieges, Kleist) sowie zwei Auftragsarbeiten zu Kleist: Wenn ihr Euch totschlagt, ist es ein Versehen von Oliver Bukowski und Das wollt ihr nicht wirklich von Bettina Erasmy. Diese fanden bei den Ruhrfestspielen ihre Uraufführung.
Erstmals wurde 2010 im Rahmen einer dreijährigen Kooperation mit der Kleist-Stadt Frankfurt/Oder und dem Kleist-Forum gemeinsam mit den Ruhrfestspielen der Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker verliehen. Die Uraufführungen der Preisträgerstücke finden jeweils bei den Ruhrfestspielen statt. Der Startschuss fiel in diesem Jahr mit der von Publikum und Medien gefeierten Uraufführung von Warteraum Zukunft von Oliver Kluck (Preisträger 2010).
Eigens für die Ruhrfestspiele wurde gemeinsam mit dem Kleist-Museum Frankfurt/Oder eine Kunstausstellung zu dem großen deutschen Dramatiker konzipiert: Das unsichtbare Theater des Herrn von Kleist zeigte mitunter die Auseinandersetzung verschiedener Künstler (u. a. Oskar Kokoschka und Max Slevogt) mit Kleist und seinem Werk und dokumentierte die bewegten Lebensstationen des unruhigen Geistes.
Eingebettet wurde das Thema Kleist in einen Werke-Komplex aus der Epoche der Romantik von Novalis über Ludwig Tieck und Joseph von Eichendorff bis zu E.T.A. Hoffmann. Darunter berührende wie fesselnde Lesungen von populären Schauspielern wie Christian Brückner, Otto Sander, Burghart Klaußner und Ulrich Matthes. Das Thema Romantik stand außerdem im Mittelpunkt einer weiteren Uraufführung, dem Doppelprojekt Romantik is Dead: Zastrozzi von George F. Walker und Die Lieb-Haberin von Joachim Zelter.
Neue Partnerschaften sind entstanden, neue Kooperationen wurden geknüpft:
Großartige Resonanz fand die Produktion des Ronacher Theaters Wien: The Infernal Comedy – Confessions of a serial killer von Michael Sturminger brachte wahrhaftes Hollywoodflair nach Recklinghausen. In der musikalischen Theateradaption der Ereignisse rund um Serienkiller Jack Unterweger glänzte der charismatische Hollywood-Star John Malkovich in der Titelrolle.
Darüber hinaus freuten sich die Ruhrfestspiele über eine neue Kooperation mit dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden („Das wollt ihr nicht wirklich“).
Was im vergangenen Jahr so erfolgreich begonnen hat, wurde in diesem Jahr fortgeführt. Das Bridge Project zeigte mit Der Sturm - The Tempest in der Regie von Oscar-Preisträger Sam Mendes großes Shakespeare-Theater. Diesmal in einer neuen internationalen Besetzung, darunter Tony-Award-Gewinner Stephen Dillane.
Eine weitere Deutschlandpremiere präsentierten die Ruhrfestspiele gemeinsam mit dem Young Vic London und den Wiener Festwochen mit Sweet Nothings unter der Regie von Luc Bondy in einer beeindruckenden Arena in der Vestlandhalle.
Edgar Selge und Franziska Walser begeisterten in der Produktion Der zerbrochne Krug, Hanna Schygulla mimte Marieluise (Fleisser). In der turbulenten Shakespeare-Komödie Was ihr wollt standen Schauspielgrößen wie Ilse Ritter, Vadim Glowna und die beliebte Sängerin Gitte Haenning gemeinsam auf der Ruhrfestspielbühne. Dominique Horwitz brillierte in der Deutschen Erstaufführung der restlos ausverkauften Produktion Ich soll den eingebildet Kranken spielen. Zuvor nahm er sich gemeinsam mit Autor Tankred Dorst und Ursula Ehler die Zeit, im Rahmen eines Publikumsgesprächs Fragen zum Stück und zur Produktion zu beantworten.
Speziell die kleinen Besucher freuten sich über die phantasievolle Märchenoper Hänsel und Gretel. Ein urkomischer Spaß für die ganze Familie war die neu dazu gewonnene Produktion Semianyki vom Clowns-Theater Licedei, die im Rahmen des beliebten Family-Day-Programms angeboten wurde.
Insgesamt 14 Produktionen der Off-Szene waren im Rahmen des Fringe Festivals vom 26. Mai bis 11. Juni zu sehen. Neben den bewährten Spielstätten Fringezelt am Petrinum und der Sparkasse Vest wurde erstmals die Kunsthalle bespielt, in der Eva Mattes mit ihrem musikalischen Programm ebenso begeisterte wie Anneke Schwabe in Gilgi. Auf der Fringe-Meile in der Recklinghäuser Innenstadt sorgten internationale Straßenkünstler mit außergewöhnlichen Performances für Aufsehen.
Allein im IN-Festival waren insgesamt 46 Produktionen zu sehen, darunter 3 Deutschland-premieren, 5 Uraufführungen, 1 deutsche Erstaufführung und 5 Neuinszenierungen. Das Gros der 16 Koproduktionen der Ruhrfestspiele wird auf weiteren renommierten nationalen und internationalen Bühnen zu sehen sein.
Zu Gast bei den Ruhrfestspielen 2010: Thomas Thieme, Wolfram Koch, Mathieu Carrière, Juliane Koren, Ole Lagerpusch, Edgar Selge, Franziska Walser, Jean-Pierre Cornu, Stephen Dillane, Juliet Rylance, Christian Carmago, John Malkovich, Jana Schulz, Markus John, Hanna Schygulla, Katja Danowski, Lukas Holzhausen, Dominique Horwitz, Miriam Horwitz, Anne Moll, Hans Löw, Anja Schneider, Markus Boysen, Hans Diehl, Vadim Glowna, Gitte Haenning, Dieter Laser, Ilse Ritter, Angela Schmid, Elisabeth Trissenaar, David Bennent, Christian und Kai Brückner, Otto Sander, Fritzi Haberlandt, Dr. Norbert Lammert, Burghart Klaußner, Michael Vassiliadis, Ulrich Matthes, Eva Mattes, um nur einige zu nennen.
Partnertheater:
Deutsches Schauspielhaus in Hamburg, Deutsches Theater Berlin, Maxim Gorki Theater Berlin, BAM New York, The Old Vic London, Ronacher Theater Wien, Theater Lindenhof Melchingen, Grand Théâtre de Luxembourg, Company CIRCA, Schauspiel Frankfurt, Théâtre National du Luxembourg, Zimmertheater Tübingen, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, The Young Vic London, Wiener Festwochen, Renaissance-Theater Berlin und viele weitere.
Die Festspiele enden am Sonntag, 13. Juni 2010. Bereits am Samstag, den 12. Juni um 20.00 Uhr feiern die Ruhrfestspiele ihren Erfolg gemeinsam mit Publikum, Künstlern und Freunden beim großen Openair-Konzert mit den Scorpions.
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11.06.2010
Mit 85,05 % Auslastung Ziele der 64. Ruhrfestspiele übertroffen
Verwaltungsdirektor Reinhard Strehlau teilt mit, dass die Ruhrfestspiele mit dem diesjährigen Programm ca. 73.000 Besucher erreichten.
Für die 224 Vorstellu...
Verwaltungsdirektor Reinhard Strehlau teilt mit, dass die Ruhrfestspiele mit dem diesjährigen Programm ca. 73.000 Besucher erreichten.
Für die 224 Vorstellungen in 12 Spielstätten wurde bei einem Platzangebot von rund 85.500 Plätzen eine Auslastung von 85,05 % erzielt.
Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf werden die Ansätze des Wirtschaftsplanes übertreffen. Für die Ruhrfestspiele, die seit nunmehr 18 Jahren keine Erhöhung ihrer Zuwendungen erfahren haben, ist dies von größter Bedeutung.
Festspielleiter Frank Hoffmann und Verwaltungsdirektor Reinhard Strehlau sind auf eine hohe Selbstfinanzierungsquote und die Einwerbung von Sponsorengeldern angewiesen, um für das Programm der Festspiele in Qualität und Quantität Gestaltungsspielräume zu haben.
Bereits in den Vorjahren waren Rekordergebnisse erzielt worden. Mit der diesjährigen Besucherzahl der Theaterveranstaltungen wurde wiederum eines der besten Ergebnisse in der Geschichte der Festspiele erreicht.
Neben dem Theaterpublikum besuchen alljährlich mehr als 90.000 Menschen das Kulturvolksfest am 1. Mai. Hinzu kommen die Besucher der Kunstausstellung sowie die ungezählten Zuschauer der Open Air-Veranstaltungen des Fringe-Festivals in der Recklinghäuser Innenstadt.
Das Budget der Festspiele beträgt ca. 6,2 Mio. €.
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09.06.2010
Publikumsgespräch „Ich soll den eingebildet Kranken spielen“ am 13. Juni 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
zu der Produktion „Ich soll den eingebildet Kranken spielen“ unter der Regie von F...
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
zu der Produktion „Ich soll den eingebildet Kranken spielen“ unter der Regie von Frank Hoffmann, die vom 7. bis 13. Juni 2010 im Kleinen Theater präsentiert wird, bieten die Ruhrfestspiele im Anschluss an die letzte Vorstellung ein Publikumsgespräch an. Dominique Horwitz wird gemeinsam mit weiteren Darstellern der Produktion am Sonntag, den 13. Juni um 20:00 Uhr im Kleinen Theater für Fragen der Besucher zur Verfügung stehen.
In der Komödie von Tankred Dorst steht Dominique Horwitz in der Rolle des Schauspielers Hans Falk auf der Ruhrfestspielbühne. Bereits mehrfach bei den Ruhrfestspielen gefeiert, brillierte er zuletzt in der One-woman-show „Ich mach ja doch, was ich will“ (2008). Bei den diesjährigen Ruhrfestspielen steht er gemeinsam mit seiner Tochter Miriam Horwitz auf der Bühne, wo sie ebenfalls in der Rolle von Vater und Tochter zu sehen sind. An ihrer Seite spielen Anne Moll, Georg Marin („Leas Tag“, 2006), Claire Thill („Schaf“, 2008), Georg Luibl („Ein Traumspiel“ / „Lieben Sie Strindberg“, 2009) und Marc Olinger (als Moliére).
Zu dem Gespräch sind auch Besucher vorangegangener Vorstellungen sowie weitere Interessierte herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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08.06.2010
RUHRFESTSPIELE PRÄSENTIEREN IM RAHMEN IHRES FRINGE FESTIVALS DIE ROTEN PUNKTE mit ihrer Robot / Lion Tour 2010
Mit ausverkauften Shows in New York, London, Australien und Kanada im Rücken kehren die Königskinder des Comedy Rock Cabaret – DIE ROTEN PUNKTE – mit ihrer „Robot / Lion T...
Mit ausverkauften Shows in New York, London, Australien und Kanada im Rücken kehren die Königskinder des Comedy Rock Cabaret – DIE ROTEN PUNKTE – mit ihrer „Robot / Lion Tour 2010“ nach Deutschland zurück.
Das unaufhaltsame Bruder / Schwester-Duo heimste in der Zwischenzeit jede Menge Auszeichnungen, einschließlich „Beste Produktion“ beim Montreal Fringe 2008 ein.
Otto und Astrid Rot sind eine „akustische Kollision zwischen Plastic Bertrand, Kraftwerk und den frühen Ramones“. Ihre Songs sind irrwitzig und hochgradig ansteckend, und ihre Live-Show ist einer der respektlosen und urkomischen Auftritte, die man nur einmal im Leben zu sehen bekommt.
Im Jahr 2006 landeten DIE ROTEN PUNKTE einen Megahit in Europa mit ihrem Song „Die Beste Band der Welt“. Sie sind kometenhaft auf dem Rock’n Roll Olymp angekommen.
Eine großartige, unglaublich lustige Show… Ihr wahnwitziger Elektro Trash zeigt Einflüsse der B-52’s, Lene Lovich und sogar Nick Cave“ (The Age, Melbourne); „Die ROTEN PUNKTE will have you laughing your ass off“ (Vue Weekly, Canaea).
Termine: 8., 9., 10., 11. Juni 2010, jeweils 21.00 Uhr
FRINGEZELT AM GYMNASIUM PETRINUM in Recklinghausen
Tickets
Freiverkauf 12,50 €, Ermäßigt 9,50 €
Kartenstelle der Ruhrfestspiele
Tel. 02361 – 92 18 0
Fax 02361 – 92 18 18
Email: kartenstelle@ruhrfestspiele.de
oder an der Abendkasse
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04.06.2010
„The Infernal Comedy – Confessions of a serial killer“
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit der Produktion „The Infernal Comedy – Confessions of a serial killer“ vo...
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit der Produktion „The Infernal Comedy – Confessions of a serial killer“ von Michael Sturminger bringen die Ruhrfestspiele auch in diesem Jahr wieder Hollywoodflair nach Recklinghausen. In der musikalischen Theateradaption der Ereignisse rund um den Serienmörder Jack Unterweger ist Hollywood-Star John Malkovich in der Titelrolle zu sehen. An seiner Seite die Sopranistinnen Marie Arnet und Louise Fribo, musikalisch begleitet vom Orchester Wiener Akademie.
Protagonist der Geschichte ist Jack Unterweger. Der 1974 zu lebenslanger Haft verurteilte Mörder, hatte im Gefängnis zu schreiben begonnen. Seine Autobiographie, seine Theaterstücke machten ihn als "Häfenliterat" so bekannt, dass er aufgrund einer Petition von 700 Intellektuellen 1990 vorzeitig aus dem Gefängnis in den offenen Strafvollzug entlassen wurde. Wieder in Freiheit wurde er von der Wiener Schickeria als Journalist und Shootingstar der Literaturszene gefeiert, als Reporter für Hochglanzmagazine auch in die USA geschickt. Seine literarischen Vortragsreisen nutzte er jedoch, weitere Morde in Graz, Prag, Bregenz, Los Angeles und Wien zu begehen. In der Nacht nach seiner endgültigen Verurteilung 1994 beging er in der Zelle Selbstmord. Der Fall Unterweger wird allgemein bis heute als Musterbeispiel für fehlgeleitete Resozialisierungsmaßnahmen betrachtet.
Seine Anziehungskraft, sein Charisma prädestinierten ihn zum Verführer. Noch heute sind Weggefährtinnen von seiner Unschuld überzeugt. Ein auf Schein, Lüge und Täuschung beruhendes Selbstverständnis thematisiert der Beginn des Abends: Post mortem beginnt der "Knastpoet" eine seiner Lesungen, diesmal in der Unterwelt. Es ist die Lesung seiner diesmal "wahren" Autobiographie, eines Buches, das im wirklichen Leben unmöglich, weil für ihn tödlich gewesen wäre. Zwei Frauen kreuzen seinen Weg: Sie repräsentieren, die abwesende Mutter, die Geliebte, die Verehrerin, das Opfer. Die beiden Sängerinnen sind vorerst bloß Aufputz eines künstlerischen Abends. Ihre Gesänge, die großen Szenen des 18. Jahrhunderts reflektieren jedoch mit wachsender Spannung Affekte, Gefühle, Lebenszustände der weiblichen Opfer.
Musik, die Klassik des 18. Jahrhunderts erfüllt hier zwei Aufgaben: melodramatisch legen sich die Instrumentalwerke Glucks und Boccherinis der Sprache unter, sie kommentieren und begleiten. Als große Interpolationen unterbrechen jedoch die Szenen und Arien von Haydn, Mozart, Weber und Vivaldi den gesprochenen Text. Bewusst gesucht ist der Kontrast zwischen neuem Text und alter Musik, sind durch rhetorischen Strukturen der großen Werke des 18. Jahrhunderts in ihrem zeitlosen Anspruch optimaler Ausdruck menschlichen Leidens und Glücks.
"The Infernal Comedy" schließt an jene große Tradition der klassischen Melodramen an, die schon von Mozart bewundert worden waren. Schauspiel, Gesang und Musik sollen hier zu einer ganz besonderen Verbindung geführt werden.
Ensemble
John Malkovich ist einer der wichtigsten und charismatischsten Schauspieler des heutigen Kinos. Er wirkte in über 65 Filmen mit – viele von ihnen Klassiker – und ist seit einigen Jahren auch als Regisseur und Produzent tätig. John Malkovich wurde 1953 in Christopher im US-Bundesstaat Illinois geboren, etwa 500 Kilometer südlich von Chicago. Seine Mutter ist schottischer, sein Vater kroatischer Abstammung. Malkovich studierte an der Illinois State University und hielt sich mit Jobs wie Busfahrer, Maler und Verkäufer über Wasser. Seinen Abschluss erhielt er allerdings erst 2005 – die Universität erließ ihm die letzte noch ausstehende Prüfung, einen Test über die Verfassung der Vereinigten Staaten. 1976 wurde Malkovich Ensemblemitglied am Steppenwolf Theatre in Chicago, das sein Freund Gary Sinise – inzwischen ebenfalls ein bekannter Schauspieler – gegründet hatte. Noch heute kehrt Malkovich regelmäßig an das Theater zurück, an dem er sich seine ersten Sporen als Bühnenschauspieler verdiente. Im Jahr 1983 zog John Malkovich nach New York, um dort im folgenden Jahr neben Dustin Hoffman in der Broadway-Version von Arthur Millers Drama Death of a Salesman zu spielen. Das Stück wurde ein solcher Erfolg (Malkovich erhielt dafür einen Emmy), dass Volker Schlöndorff 1985 eine Fernsehfilmfassung produzierte. Bereits 1984 hatte Malkovich in The Killing Fields – Schreiendes Land mitgewirkt, einem Antikriegsfilm über den Völkermord in Kambodscha. Im selben Jahr erhielt er seine erste Oscarnominierung für eine Nebenrolle in Places in the Heart. Seinen endgültigen Durchbruch feierte John Malkovich dann 1988 als eiskalter Verführer Vicomte de Valmont in Dangerous Liaisons (Gefährliche Liebschaften). Der opulente Kostümfilm erhielt drei Oscars; John Malkovichs Zusammenspiel mit Michelle Pfeiffer und Glenn Close wurde weltweit hoch gelobt. Mit Dangerous Liaisons etablierte sich John Malkovich auch als profiliertester Darsteller komplexer, abgründiger, oft hochintelligenter und intellektuell herablassender Charaktere. So wurde er für seine Rolle als psychopathischer Präsidenten-Attentäter in Wolfgang Petersens In the Line of Fire (neben Clint Eastwood) sowohl für den Oscar als auch für den Golden Globe nominiert. In Con Air spielte er einen gefährlichen Kriminellen (neben Nicolas Cage), in Eragon – DasVermächtnis der Drachenreiter den tyrannischen König. Zum Spektrum seiner Charaktere zählen jedoch auch der sympatische Schurke (Ripley’s Game), der gescheiterte Intellektuelle (Himmel über der Wüste) und der Zyniker (Der Mann mit der eisernen Maske). Zuletzt spielte er im Film Burn After Reading der Coen-Brüder an der Seite von Brad Pitt, George Clooney, Frances McDormand und Tilda Swinton den frustrierten CIA-Analytiker Osbourne Cox. Eine sehr spezielle Würdigung wurde ihm 1999 zuteil: Im surrealen Film Being John Malkovich spielt er sich selbst. Dabei findet ein erfolgloser Puppenspieler (John Cusack) zufällig einen Eingang in sein Gehirn. Nachdem er lange Zeit in Frankreich gelebt hatte, wohnt John Malkovich heute hauptsächlich in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts. Er hat zwei Töchter.
Die aus Schweden stammende Sopranistin Marie Arnet erhielt ihre Ausbildung an der Royal Academy of Music in London und am National Opera Studio. Mit Paul McCreesh und dem Gabrieli Consort war sie in Mozarts Requiem zu hören, mit René Jacobs und dem Orchestra of the Age of Enlightenment in Händels Oratorium Solomon. Besonders gelobt wurde sie für ihre Partie in Brahms’ Ein Deutsches Requiem bei den Proms mit James Conlon. Zu ihren vielfältigen Opern-Engagements zählen unter anderem Barbarina und Susanna in Le nozze di Figaro, Diane in Iphigénie en Aulide und Ilia in Idomeneo unter Sir Simon Rattle beim Glyndebourne Festival. 2004 erhielt sie dort auch große Anerkennung für ihre Interpretation der Mélisande in Pelléas et Mélisande In jüngerer Zeit war Marie Arnet erneut in Mozarts Requiem mit dem London Symphony Orchestra unter Sir Colin Davis in London und New York zu hören, außerdem auf einer Tournee mit Bachs Weihnachtsoratorium mit William Christie und Les Arts Florissants.
Louise Fribo studierte an der Akademie der Königlichen Oper Kopenhagen. Am selben Haus feierte sie 2004 auch ihr Debüt als Barbarina in Mozarts Le nozze di Figaro. Zudem sang sie die Musetta in Il re pastore unter Adam Fischer in Kopenhagen und Mannheim. Im April 2004 wurde sie für ihre Rolle als Zerbinetta in Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos am Theater Lübeck von der Presse hoch gelobt. Mit derselben Rolle debütierte sie zwei Jahre später an der Mailänder Scala. Weitere Auftritte umfassen unter anderem die Salzburger Festspiele, die Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte in Bonn sowie Gastspiele an der Opéra National de Lyon. Louise Fribo tritt zudem regelmäßig als Konzertsängerin mit den führenden Orchestern Dänemarks auf. Vor ihrer Opernkarriere war Louise Fribo bereits als Musicalsängerin aktiv, so unter anderem bei Cats in Hamburg. Das dänische Publikum kennt ihre Stimme zudem aus den dänischen Versionen der Disney-Filme Die kleine Meerjungfrau, Die Schöne und das Biest und Mary Poppins.
Regisseur
Seit 1990 arbeitet Michael Sturminger als freier Autor und Regisseur für Film, Schauspiel und Oper. Zu den Stationen seiner Karriere gehören das Opernhaus Zürich, das Mariinsky Theater in St. Petersburg, das Theater an der Wien, die Wiener Staatsoper und die Bregenzer und Salzburger Festspiele. Ein Zentrum seiner Arbeiten bildet die Beschäftigung mit Mozart, etwa in Inszenierungen von La Clemenza di Tito in Graz oder Idomeneo am Mariinsky Theater, aber auch im Projekt I hate Mozart, für das er das Libretto verfasste. Das zeitgenössische Musiktheater ist ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit, etwa in Uraufführungen von Olga Neuwirth, HK Gruber oder Udo Zimmermann. Daneben ist Michael Sturminger ein profilierter Filmregisseur. Nach einigen Kurzfilmen und dem Dokumentarfilm Zur Lage war Michael Sturminger 2004 mit seinem preisgekrönten ersten Kinospielfilm Hurensohn bei zahlreichen internationalen Festivals vertreten. Im Frühjahr 2008 erschien außerdem ein Dokumentarfilm über Cecilia Bartoli.
Dirigent
Martin Haselböck ist auf vielfältige Weise im internationalen Musikleben präsent. Als Organist nahm er über 50 Solo-CDs auf; zahlreiche bedeutende Komponisten widmeten ihm Werke. Als Dirigent leitet er seit 1985 die von ihm gegründete Wiener Akademie und ist zudem als Gastdirigent weltweit gefragt. So dirigierte er unter anderem die Wiener Symphoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Dresdner Philharmonie und die Hamburger Symphoniker, außerdem die Symphonieorchester in Lyon, Mailand, Los Angeles, Philadelphia, Pittsburgh, Washington, San Francisco und Sydney. Über 75 CDs mit Repertoire von Bach bis zum 20. Jahrhundert sind unter seiner Leitung veröffentlicht. Mehrfach wurden seine Einspielungen ausgezeichnet, so mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Diapason d’Or. Als Operndirigent leitete er seit 2000 16 Neuproduktionen unter anderem an den Opernhäusern von Hamburg, Hannover und Köln und bei Festivals in Wien, Schwetzingen und Salzburg.
THE INFERNAL COMEDY – CONFESSIONS OF A SERIAL KILLER
Von Michael Sturminger
Nach einer Idee von Birgit Hutter und Martin Haselböck
Regie Michael Sturminger
Produziert vom Ronacher Theater Wien
Premiere: 2. Juni 2010 um 20.00 Uhr im Ruhrfestspielhaus
Weitere Vorstellungen: 3. Juni 2010 um 18.00 Uhr / 4. Juni 2010 um 20.00 Uhr
5. Juni 2010 um 14.00 Uhr / 5. Juni 2010 um 19.00 Uhr
6. Juni 2010 um 18.00 Uhr
Bildmaterial unter www.ruhrfestspiele.de (Presse/Bildarchiv)
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02.06.2010
BOARDING EUROPA – REDE MIT MIR 2.0 - Ruhrfestspiele und "Arbeit und Leben" überreichen die "Bordkarte"
RUHRFESTSPIELE UND „ARBEIT UND LEBEN“ überreichen interessiertem Publikum gerne die „Bordkarte“ und laden zur Mitreise ein am 10. und 11. Juni 2010:...
RUHRFESTSPIELE UND „ARBEIT UND LEBEN“ überreichen interessiertem Publikum gerne die „Bordkarte“ und laden zur Mitreise ein am 10. und 11. Juni 2010:
BOARDING EUROPA – REDE MIT MIR 2.0
Eine biografische Reise mit Jugendlichen aus drei Ländern und sechs Städten zu einer gemeinsamen Idee von Gegenwart und Zukunft
Im Rahmen des FRINGE FESTIVALS starten die Ruhrfestspiele Recklinghausen das Kooperationsprojekt mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben e.V. und den europäischen Kulturhauptstädten Pécs und Istanbul, das vom Bundes-ministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.
Partner: Vestische Straßenbahnen GmbH
Rede mit mir ist ein Theaterprojekt mit rund 50 jungen Leuten aus Arnstdt, Erfurt, Frankfurt/M., Gelsenkirchen und Schwerin. Eine internationale Dimension erhält das Projekt durch die Beteiligung von Jugendlichen aus Pécs (Ungarn) und Istanbul (Türkei). Rede mit mir ist ein Projekt im Rahmen von RUHR.2010.
Am
10. Juni 2010, 14.00 Uhr und 18.00 Uhr
11. Juni 2010, 14.00 Uhr und 18.00 Uhr
heißt es: Einchecken in den Bus der „Vestischen“
Ort der Abfahrt:
Bildungszentrum des Handels, Wickingplatz 2-4 (Nähe Hbf. Recklinghausen). Die Fahrt geht zum Flugplatz Loemühle in Marl-Hüls. An diesem Ort findet die Performance statt. Die Veranstaltung dauert ca. 2 Stunden. Anschließend fährt der Bus zurück zum Ausgangspunkt.
Der Eintritt ist frei.
Da die Plätze im Bus begrenzt sind, ist eine vorherige Anmeldung nötig unter:
Telefon 02361 – 918 394 (Alois Banneyer) und 918 310 (Anne Althoff)
Email: banneyer@ruhrfestspiele.de
RUHRFESTSPIELE RECKLINGHAUSEN
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26.05.2010
FRINGE IST ÜBERALL!
RUHRFESTSPIELE BELEBEN MIT IHRER FRINGE-MEILE DIE RECKLINGHÄUSER INNENSTADT
OPEN AIR-THEATER ZUM NULLTARIF
ERÖFFNUNG DER FRINGE MEILE AM 26. MAI UM 15.30 UHR AUF DEM ALTSTAD...
RUHRFESTSPIELE BELEBEN MIT IHRER FRINGE-MEILE DIE RECKLINGHÄUSER INNENSTADT
OPEN AIR-THEATER ZUM NULLTARIF
ERÖFFNUNG DER FRINGE MEILE AM 26. MAI UM 15.30 UHR AUF DEM ALTSTADTMARKT
DAUER DER FRINGE MEILE VOM 26. MAI BIS 11. JUNI 2010
Die Ruhrfestspiele beleben auch in diesem Jahr im Rahmen ihres FRINGE FESTIVALS die Recklinghäuser Innenstadt mit der FRINGE MEILE ! OPEN AIR UND ZUM NULLTARIF agieren skurrile Künstler an verschiedenen Spielorten in der Innenstadt – auf dem Altstadtmarkt, auf der Krim - und für Frühaufsteher auf dem Europaplatz am Busbahnhof.
Die Eröffnung ist am Dienstag, 26. Mai 2010, 15.30 Uhr auf dem Altstadtmarkt. Jung und Alt werden ab diesem Datum an 12 Tagen ihr Vergnügen finden. Ob menschlicher Heuschreck auf Entdeckungsreise, Zirkuskunststücke und Drahtseilakte, mobile Bands oder verrückte Clownerien und Varieté – das Publikum entdeckt eine märchenhafte Theaterwelt der anderen Art: CIRCO RIPOPOLO, LE GRAND THÉATRE MÉCANIQUE, STÄX, ZIRKUS SAURE SANI, DADO, THE FOUR SHOPS Musicband, URBAN INSTANT DANCE SERIES – klingende Künstlernamen versprechen beste Unterhaltung unter freiem Himmel.
Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Gruppen von Schulen aktiv. Mit dabei sind die kleinen Tänzer aus den Recklinghäuser Grundschulen Bochumer Straße und Hohenzollernring. Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium im Loekamp, Marl, und SchülerInnen von den Recklinghäuser Gesamtschulen Wolfgang Borchert und Käthe Kollwitz steuern KLEIST CITY bei, entstanden in dem landesweiten Projekt „Kultur und Schule“. Bei KUMPELS, KLEIST UND KÜSSE lassen SchülerInnen den Altstadtmarkt teilweise still stehen – und dadurch lebendig werden.
Ein ambitioniertes Projekt ist „REDE MIT MIR 2.0: BOARDING EUROPA“: Eine biografische Reise mit Jugendlichen aus drei Ländern und sechs Städten zu einer gemeinsamen Idee von Gegenwart und Zukunft: Die Aufführungen finden an verschiedenen Orten statt. Hier heißt es: Anmeldungen zum Einchecken und auf Reisen gehen sind gewünscht!
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25.05.2010
PRESSEMITTEILUNG Es wird stürmisch: Das BRIDGE PROJECT ist zurück mit der Shakespeare-Komödie „Der Sturm - The Tempest“
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit der Shakespeare-Komödie „Der Sturm - The Tempest“ setzt Oscar-Preisträger Sam ...
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit der Shakespeare-Komödie „Der Sturm - The Tempest“ setzt Oscar-Preisträger Sam Mendes nach Tschechows „Kirschgarten“ und Shakespeares „Wintermärchen“ (2009), in diesem Jahr die erfolgreiche Kooperation des BRIDGE PROJECTS mit den Ruhrfestspielen fort.
Auf der Ruhrfestspielbühne stehen in diesem Jahr Tony-Award-Gewinner Stephen Dillane („Sturm“, Nominierung Goldener Bär Berlinale 2009, HBO-Serie „John Adams“, vier Golden-Globes, 2008, „Klimt“ mit John Malkovich, 2006), Juliet Rylance („Animal”, 2005), Obie Award-Gewinner Ron Cephas Jones („Ashes”, 2010, “Across the universe”, 2007), Michelle Beck (“The Sweetest Things”, 2002), Christian Camargo („Happy Tears“, Intern. Filmfestspiele Berlin, 2009, „Ghost Whisperer“, 2005), Thomas Sadoski („Jung und leidenschaftlich – Wie das Leben so spielt“, 2007), Alvin Epstein (“Alma Mater”, 2002), Anthony O´Donnell (TV-Serie „Robin Hood“, 2009) und Ashlie Atkinson (“All good things”, 2009).
Das BRIDGE PROJECT
Das BRIDGE PROJECT unter der Leitung des Oscar-prämierten Regisseurs Sam Mendes präsentiert in einer Topbesetzung internationaler Schauspielgrößen William Shakespeares „Der Sturm – The Tempest“. Das BRIDGE PROJECT schlägt im buchstäblichen Sinne eine Brücke über den Atlantik. Geographisch offenbart sich dieser Brückenschlag in der Aufführung der Inszenierungen in renommierten Theatern dies- und jenseits des Atlantiks. Doch auch in der internationalen Besetzung zeigt sich der transatlantische Anspruch dieses außergewöhnlichen Theaterprojekts. Das Ensemble setzt sich aus einer hochkarätigen Riege britischer und amerikanischer Schauspieler zusammen:
Bei dem BRIDGE PROJECT handelt es sich um eine einzigartige Koproduktion der Brooklyn Academy of Music, New York (BAM), des Old Vic Theatre, London (Leitung: Kevin Spacey) sowie der Neal Street Productions, London (Leitung: Sam Mendes). Die transatlantische Theaterinitiative präsentiert von 2009 bis 2011 klassische Bühnenwerke in der Brooklyn Academy of Music, dem Old Vic Theatre sowie verschiedenen internationalen Spielstätten. 2009 feierten Tschechows „Kirschgarten“ und Shakespeares „Wintermärchen“ bei den Ruhrfestspielen Publikumserfolge. Nach der bejubelten Welttournee der beiden Koproduk¬tionen kehrt Star-Regisseur Sam Mendes 2010 mit seinem neuen transatlantischen Projekt zurück: William Shakespeares „Der Sturm – The Tempest“.
Präsentiert wird das BRIDGE PROJECT von einem hochkarätigen Produzentenstab aus Kevin Spacey (Old Vic Theatre, London), Joseph V. Melillo und Karen Brooks Hopkins (Brooklyn Academy of Music, New York) sowie Sam Mendes und Caro Newling (Neal Street Productions, London). Das Projekt setzt auf einen Austausch von Ideen, Talenten und Kreativität zwischen London und New York und resultiert aus dem gemeinsamen Wunsch von Sam Mendes, Joseph V. Melillo und Kevin Spacey einem internationalen Publikum großes, klassisches Theater zu präsentieren.
Star-Regisseur Sam Mendes
Samuel Alexander Mendes wurde am 1. August 1965 in Reading/England geboren. Er machte in Oxford das Abitur und 1987 an der Universität Cambridge den Bachelor in Englisch. Nach einer erfolgreichen Karriere beim Theater rief ihn Steven Spielberg in die USA. Dort drehte er mit „American Beauty“ seinen ersten Kino-Film, der mehrere Oscar-Auszeichnungen erhielt, darunter jene für Regie. Als nächster Film folgte „Road to Perdition“. Zwischenzeitlich wandte sich Mendes wieder dem Theater zu. 2005 erschien sein Film „Jarhead – Willkommen im Dreck“, 2008 das Drama „Zeiten des Aufruhrs“ mit seiner Frau Kate Winslet und Leonardo DiCaprio in den Hauptrollen. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Richard Yates brachte Mendes 2009 seine zweite Golden-Globe-Nominierung.
THE BRIDGE PROJECT: DER STURM ─ THE TEMPEST
Von William Shakespeare. Regie Sam Mendes
Produziert von BAM, The Old Vic und Neal Street
in Zusammenarbeit mit Ruhrfestspiele Recklinghausen,
Athens & Epidaurus Festival, Holland Festival,
Hong Kong Arts Festival, Singapore Repertory Theatre
und Théâtre Marigny Paris.
Deutschlandpremiere bei den Ruhrfestspielen
Seit zwölf Jahren schon sinnt Prospero (Stephen Dillane), der rechtmäßige Herzog von Mailand, auf Rache. Vom eigenen Bruder Antonio (Michael Thomas) und dem König von Neapel Alonso (Jonathan Lincoln Fried) vom Thron gestoßen, wurde er einst auf eine einsame Insel verbannt. Mittlerweile ist Prospero zum mächtigen Zauberer und uneingeschränkten Herrn über die Naturgewalten gereift. Als Alonso nach der Hochzeit seiner Tochter mit seinem Schiff die Insel Prosperos passiert, sieht der Zauberer seine Chance auf Rache. Prospero befiehlt dem Luftgeist Ariel (Christian Carmago), ein stürmisches Unwetter zu entfachen, um das Schiff des Königs an der Küste stranden zu lassen. Prosperos Tochter Miranda (Juliet Rylance), die ihre wahre Herkunft nicht ahnt, beschwört ihren Vater, dem Sturm Einhalt zu gebieten. Prospero beruhigt sie, niemand sei ein Leid geschehen, und er enthüllt ihr ihren wahren Stand und die Gründe seines Tuns.
Premiere: 26. Mai 2010 um 20.00 Uhr im Ruhrfestspielhaus
Weitere Vorstellungen: 27. Mai 2010 um 20.00 Uhr
28. Mai 2010 um 20.00 Uhr
29. Mai 2010 um 13.00 Uhr und 18.00 Uhr
30. Mai 2010 um 18.00 Uhr
Bildmaterial unter www.ruhrfestspiele.de (Presse/Bildarchiv)
Kontakt:
Referat Öffentlichkeitsarbeit/Werbung
Ruhrfestspiele Recklinghausen
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25.05.2010
RWE bringt das FRINGE FESTIVAL in die Region
• Spannende Aufführungen für Kinder und Jugendliche in ihren Heimatstädten
• RWE seit Beginn des Festivals vor sechs Jahren als Unterstützer dabei
• Engagement ...
• Spannende Aufführungen für Kinder und Jugendliche in ihren Heimatstädten
• RWE seit Beginn des Festivals vor sechs Jahren als Unterstützer dabei
• Engagement für die RWE im Kulturhauptstadtjahr von besonderer Bedeutung
Es wird wieder „gefringet“. Bereits zum sechsten Mal wird das etwas andere Theater-
Festival im Rahmen der Ruhrfestspiele Recklinghausen mit Unterstützung von RWE
durchgeführt. Vom 25. Mai bis zum 11. Juni stehen innovative und spannende
Inszenierungen auf dem Programm. Die RWE bringt das FRINGE FESTIVAL mit
zahlreichen Sondervorstellungen vor allem Kindern und Jugendlichen nahe.
Datteln, Castrop-Rauxel, Oer-Erkenschwick, Marl, Waltrop, Dorsten und eben
Recklinghausen – RWE bringt mit dem FRINGE FESTIVAL ihre kulturelle Energie ins Vest
und ermöglicht mit zahlreichen Sondervorführungen für Kindergärten und Grundschulen
schon den Kleinsten einen Einblick in die Welt des Theaters.
Damit führt RWE die Grundidee des FRINGE FESTIVALS fort, das Theater zu den
Menschen zu bringen, über die Innenstadt Recklinghausens – der eigentlichen Bühne dieses Festivals – hinaus. In diesem Jahr will der Fringe-Künstler „stäx Rhythmclown“ die kleinen Zuschauer mit seinem schrägem Charme, asiatischen Riesentrommeln und spontanen Ideen erobern. Neugierig auf alles, mit dem sich Rhythmus und Musik erzeugen lassen, begegnet stäx seinem Publikum, um ein Stück gemeinsamen Klangerlebnis herauszukitzeln.
Die Begeisterung für die Sondervorstellungen ist auch im sechsten Jahr ungebrochen: Mehr
als 2.000 Anmeldungen sind bereits eingegangen. „Unser Ziel ist es, schon bei den ganz
jungen Menschen das Interesse für Kultur zu wecken. Das scheint uns zu gelingen und ist
uns gerade im Kulturhauptstadtjahr ein besonderes Anliegen, denn unser Engagement ist
nachhaltig angelegt und soll auch über das Jahr 2010 hinaus wirken“, sagt Dr. Knut
Zschiedrich, Vorstandsvorsitzender der RWE Vertrieb AG.
Von dem kulturellen Engagement der RWE profitieren nicht nur die Kleinen. Wie schon in
den vergangenen Jahren erhalten rund 450 Schüler der weiterführenden Schulen
Gelegenheit sich im Fringe-Zelt auf dem Schulhof des Gymnasiums Petrinum fünf
ausgewählte Vorführungen anzuschauen und Gespräche mit den Künstlern zu führen.
Erstmals in diesem Jahr richtet sich dieses Angebot jedoch nicht nur an die weiterführenden
Schulen aus Recklinghausen sondern aus dem gesamten Vest.
Gezeigt werden beim FRINGE FESTIVAL insgesamt vierzehn Stücke und zahlreiche Open-
Air-Vorführungen, die allen Interessierten einen spannenden und amü santen Einblick in die
internationale Off-Theaterszene bieten.
Das FRINGE OPEN AIR in Recklinghausen ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus
bekannt und zieht mit seinen Vorführungen „umsonst und draußen“ zahlreiche Besucher an.
Diese werden ebenfalls durch die Unterstützung der RWE ermöglicht. „Seit Beginn unserer
Partnerschaft mit den Ruhrfestspielen bleiben wir unserem Motto und dem Grundgedanken
des FRINGE FESTIVALS treu: Wir gehen dahin, wo die Menschen sind“, erklärt Dr. Knut
Zschiedrich. RWE ist seit 2005 als Partner im Boot und hat entscheidend dazu beigetragen,
das FRINGE FESTIVAL zu einer festen Größe zu etablieren.
Dies bestätigt auch Dr. Frank Hoffmann, Leiter der Ruhrfestspiele: „Das FRINGE FESTIVAL
ist für uns ein wichtiger Bestandteil der Ruhrfestspiele und zieht gerade jene an, die
normalerweise nicht ins Theater gehen. Ohne das Engagement der RWE hätte sich das
Festival so nicht entwickeln können.“
Aus den Erfahrungen dieser guten Zusammenarbeit heraus entstand bereits im Jahr 2007
die Idee zu einem weiteren gemeinsamen Projekt, welches anlässlich des
Kulturhauptstadtjahres am 12. September 2010 in Recklinghausen Premiere feiern wird: In
dem TWINS-Projekt „RuhrNation“ werden Jugendliche aus den Kommunen der Metropole
Ruhr sowie deren europäischen Partnerstädten ihr tänzerisches Können zeigen.
Die RWE fördert als Hauptsponsor der „Kulturhauptstadt RUHR.2010“ die kulturelle Vielfalt des gesamten Ruhrgebiets. Neben dem Leuchtturmprojekt „Ruhr-Atolle“ unterstützt das Unternehmen zahlreiche weitere Projekte in der Metropole Ruhr. Dabei sieht sich die RWE in der Verantwortung, das Augenmerk auf die Vielfalt der regionalen Kulturaktivitäten und insbesondere auch auf die „Randlagen“ des Ballungsraumes Ruhrgebiet zu lenken – wie zum Beispiel das Sauerland oder die Hellwegregion in Unna.
Die Konzerngesellschaften der RWE, wie z.B. die RWE Vertrieb AG, unterstützen darüber hinaus auf eigene Initiative weitere Projekte im Umfeld ihrer Standorte. Die regionalen Ausstellungen, Kunstaktionen und Veranstaltungen werden größtenteils seit Jahren gefördert und haben sich im Rahmen dieser Partnerschaft enorm weiterentwickeln können. Dieses Engagement wird konsequenterweise über das Jahr 2010 hinaus fortgesetzt.
Vorstellungen für Kindergärten & Grundschulen mit Künstlern des FRINGEFESTIVALs 2010
Unterstützt von der RWE Vertrieb AG
Künstler: stäx Rhythmclown
Mittwoch, 26.05.2010, 9.00 und 10.45 Uhr:
Aula Adalbert-Stifter-Gymnasium, Leonhardstr. 8, 44575 Castrop-Rauxel
Donnerstag, 27.05.2010, 9.00 und 10.45 Uhr:
Stadthalle Datteln, Kolpingstraße 1, 45711 Datteln
Freitag, 28.05.2010, 9.00 und 10.45 Uhr:
Aula Realschule St. Ursula, Nonnenkamp 14, 46282 Dorsten
Montag, 31.05.2010, 9.00 und 10.45 Uhr:
Stadthalle Waltrop, Raiffeisenplatz 1, 45731 Waltrop
Dienstag, 01.06.2010, 9.00 und 10.45 Uhr:
Stadthalle Oer-Erkenschwick, Berliner Platz 14, 45739 Oer-Erkenschwick
Mittwoch, 02.06.2010, 9.00 und 10.45 Uhr:
Theater Marl, Am Theater 1, 45768 Marl
Donnerstag, 10.06.2010, 9.00 und 10.45 Uhr:
Schulhof Petrinum Gymnasium, Herzogswall 29, 45657 Recklinghausen
Stück: Flhip Flhop, Künstler: Theater Mogul & Rannel Theatre Company
Mittwoch, 26.05.2010, 21.00 Uhr
Freitag, 28.05.2010 21.00 Uhr
Stück: Rafael, Künstler: Tanssiteatteri MD
Dienstag, 08.06.2010, 19.00 Uhr
Mittwoch, 09.06.2010 19.00 Uhr
Donnerstag, 10.06.2010 19.00 Uhr
Künstler: Die Roten Punkte
Dienstag, 08.06.2010, 21.00 Uhr
Stück: BombSong, Künstler: Maskénada/Théâtre d´Esch
Mittwoch, 02.06.2010, 17.00 Uhr
Stück: My Life with the Dogs, Künstler: NIE – New International Encounter
Mittwoch, 09.06.2010, 17.00 Uhr
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Meike Neuhaus; Kommunikation/regionales Marketing der RWE Vertrieb AG
Leiterin PR, Events und Sponsoring T: 0231 438-2924; M: 0173 5865304;
E: meike.neuhaus@rwe.com
Referat Öffentlichkeitsarbeit/Werbung der Ruhrfestspiele Recklinghausen, T: 02361 – 918 303; E: oeffentlichkeitsarbeit@ruhrfestspiele.de
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17.05.2010
Pressemitteilung "Warteraum Zukunft" von Oliver Kluck (Kleist-Förderpreisträger)
Leben im Warteraum Zukunft, am Ort der nicht erfolgten Revolte, hier im Vertrauen auf die Generationen davor, die Platz machen werden, die schon im Boot sitzend die Hand reichen. Um es ...
Leben im Warteraum Zukunft, am Ort der nicht erfolgten Revolte, hier im Vertrauen auf die Generationen davor, die Platz machen werden, die schon im Boot sitzend die Hand reichen. Um es vorwegzunehmen: das Warten ist vergebens, keine Hilfe in Sicht, es rette sich ein jeder selbst. Der Warteraum Zukunft auch als Geschichte dieses Lebens, das einfach da ist wie die Bewegung, die Kreisbewegung, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt. Nur ein Tag, mit Aussicht auf Zukunft, stellvertretend für all jene, die ihre Gute Nachricht in der Verwirklichung ihrer weltlichen Profession zu finden glauben. (Oliver Kluck)
Oliver Kluck beschreibt in seinem Stück auf hochkomische und sprachlich brillante Weise einen jungen Mann, der in der Mechanik des Angestelltendaseins gefangen ist und auf den erhofften Karrieresprung wartet. Zwischen stumpfsinnigem Arbeitsalltag, gefühlter Hochbegabung und den Verheißungen des weiblichen Geschlechts schlittert er schließlich in die Katastrophe.
Oliver Kluck wurde 1980 auf Rügen geboren. Er studierte Dramaturgie, Prosa und Essayistik. Für sein Stück „Das Prinzip Meese“ wurde er im Mai 2009 mit dem Förderpreis für neue Dramatik des Berliner Stückemarktes ausgezeichnet. Dieses Stück wird im Februar 2010 am Maxim Gorki Theater Berlin uraufgeführt. Im Oktober 2009 fand am Theater Chemnitz die Uraufführung von „Zum Parteitag Bananen“ statt.
Der KLEIST-FÖRDERPREIS FÜR JUNGE DRAMATIKER wird 2010 zum 15. Mal von der Stadt Frankfurt (Oder) und dem Kleist Forum verliehen. Im Rahmen einer dreijährigen Kooperation mit den Ruhrfestspielen wird die Uraufführung des jeweiligen Preisträgerstücks in Kooperation mit namhaften Theatern bei den Ruhrfestspielen stattfinden. Der Kleist-Förderpreis gehört zu den renommierten deutschen Literaturpreisen. Oliver Kluck ist der Preisträger 2010.
FESTIVAL DER URAUFFUHRUNGEN
WARTERAUM ZUKUNFT
Von Oliver Kluck
Regie Alice Buddeberg
Koproduktion Ruhrfestspiele Recklinghausen,
Deutsches Schauspielhaus in Hamburg
Premiere der Uraufführung bei den Ruhrfestspielen
Bühne: Cora Saller
Kostüme: Martina Küster
Musik: Stefan Paul Goetsch
Premiere: 18. Mai 2010 um 20.00 Uhr im Theaterzelt
Weitere Vorstellungen: 19. und 20. Mai 2010, jeweils um 20.00 Uhr im Theaterzelt
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Otto-Burrmeister-Allee 1
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Fax: 02361 - 13 14 1
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14.05.2010
Pressemitteilung "Marieluise" mit Hanna Schygulla
Vom Star des jungen deutschen Films hat sich Hanna Schygulla, die Muse von Rainer Maria Fassbinder, zum deutschen Weltstar entwickelt. In „Marieluise“
Vom Star des jungen deutschen Films hat sich Hanna Schygulla, die Muse von Rainer Maria Fassbinder, zum deutschen Weltstar entwickelt. In „Marieluise“, einer Koproduktion der Ruhrfestspiele mit dem Grand Théâtre de Luxembourg, verkörpert sie nun vom 16. bis 20. Mai die bekannte Dramatikerin Marieluise Fleißer auf der Ruhrfestspielbühne.
Den spannenden Monolog verfasste Kerstin Specht anlässlich des 100. Geburtstages am 23. November 2001 zu Ehren der Schriftstellerin Marieluise Fleißer. Mit ihrer bildreichen und poetischen Sprache zeigt die Autorin ein Künstlerleben, das über die scharfe Beobachtung kleinbürgerlicher Enge und politischer Unruhen, nach vielen inneren Kämpfen und Niederlagen, über sich selbst hinauswächst. Ein humorvoller und berührender Lebensrückblick.
Eine junge Frau aus der Provinz bricht in jungen Jahren auf in die Großstadt. Sie sucht Anschluss an die literarische Avantgarde, lernt Feuchtwanger und Brecht kennen und lieben. Zwei Weltkriege und die genaue Beobachtung des Kleinstadtlebens schärfen ihre literarische Kraft. Zwischen 1925 und 1934 hatte Marieluise Fleißer sich in der literarischen Szene etabliert. Ihre Meinung zu literarischen Fragen und zu Beziehungsproblemen der Geschlechter galt etwas, wie ihre häufige Teilnahme an den beliebten Feuilleton Umfragen in der Weimarer Republik belegen. Während des Nationalsozialismus verschwindet sie für viele Jahre aus der literarischen Szene. Erst in den Sechzigern wird sie von Fassbinder, Sperr und Kroetz „wiederentdeckt“. Ihre Stücke „Fegefeuer in Ingolstadt“, „Pioniere in Ingolstadt“ und „Der starke Stamm“ werden an fast allen Schauspielhäusern im deutschsprachigen Raum aufgeführt.
Neben zahlreichen Preisen und Stipendien erhielt Kerstin Specht 1993 den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis und 2005 den Marieluise-Fleißer-Preis.
MARIELUISE
Von Kerstin Specht
Regie Alicia Bustamante
Koproduktion Ruhrfestspiele Recklinghausen,
Grand Théâtre de Luxembourg
Deutschlandpremiere bei den Ruhrfestspielen
Bühne/ Kostüme Barbara Kraft
Produktionsleitung Luc Beril
Mit Hanna Schygulla
Premiere: 16. Mai 2010 um 18.00 Uhr im Kleinen Theater
Weitere Vorstellungen: 17. bis 20. Mai 2010, jeweils um 20.00 Uhr
Kontakt:
Referat Öffentlichkeitsarbeit/Werbung
Ruhrfestspiele Recklinghausen
Otto-Burrmeister-Allee 1
45657 Recklinghausen
Telefon: 02361 - 918 303
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E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@ruhrfestspiele.de
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12.05.2010
Ruhrfestspiele Recklinghausen beteiligen sich am Internationalen Museumstag - Kleist-Ausstellung und zusätzliche Führung zum Nulltarif
Die Ruhrfestspiele Recklinghausen öffnen am Sonntag, 16. Mai 2010, dem Internationalen Museumstag, zum Nulltarif ihre Kunstausstellung 2010 „DAS UNSICHTBARE T...
Die Ruhrfestspiele Recklinghausen öffnen am Sonntag, 16. Mai 2010, dem Internationalen Museumstag, zum Nulltarif ihre Kunstausstellung 2010 „DAS UNSICHTBARE THEATER DES HERRN VON KLEIST“, Kooperation mit dem Kleist-Museum Frankfurt (Oder) in der Kunsthalle Recklinghausen. Darüber hinaus bieten die Ruhrfestspiele nach der obligatorischen 11 Uhr-Führung eine zusätzliche kostenfreie Führung um 14.00 Uhr durch die Kleist-Ausstellung an.
Die 14 Uhr-Führung liegt zeitlich günstig zwischen der Sonntagslesung und den abendlichen Theatervorstellungen. Um 11.00 Uhr liest Christian Brückner – die Film-Stimme von Robert de Niro – aus „Hymnen an die Nacht“ von Novalis, musikalisch begleitet von Kai Brückner. Um 18.00 Uhr beginnen die Vorstellungen „Prinz Friedrich von Homburg“, Deutsches Theater Berlin und „Marieluise“ mit Hanna Schygulla.
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07.05.2010
David Bennent übernimmt Lesung bei den Ruhrfestspielen für Vater Heinz Bennent
Die für Sonntag, den 9. Mai geplante Lesung von Hölderlins „Hyperion“ mit Schauspieler Heinz Bennent wird krankheitsbedingt von seinem Sohn David Bennent übernommen
Die für Sonntag, den 9. Mai geplante Lesung von Hölderlins „Hyperion“ mit Schauspieler Heinz Bennent wird krankheitsbedingt von seinem Sohn David Bennent übernommen. Der bekannte Schweizer Schauspieler wird ab 11.00 Uhr im Ruhrfestspielhaus Erzählungen vom russischen Schriftsteller und Dramatiker Anton Čechov lesen: „Rara avis“, „Die Freude“, „Der böse Knabe“, „Gespräch eines Betrunkenen mit einem nüchternen Teufel“, „Der Roman mit dem Kontrabass“, „Pech“, „Ein Scherz“ und „Austern“. Die bereits gebuchten Eintrittskarten für die Lesung am 9. Mai behalten weiterhin ihre Gültigkeit.
David Bennent wurde 1966 in Lausanne als Sohn des Schauspielers Heinz Bennent (geb. 1921) und der Tänzerin Diane Mansart geboren. Sein Debüt als Schauspieler macht ihn 1979 sogleich weltberühmt: Seine Verkörperung des Oskar Matzerath in Volker
Schlöndorffs Oscar-prämierter Verfilmung von Günther Grass’ „Die Blechtrommel“.
Anschließend wandte sich David Bennent vorwiegend dem Theater zu, erhielt 1984 als einer der jüngsten Schauspieler ein Engagement an der Comédie Francaise in Paris und spielte seit 1985 an der Schaubühne Berlin. Von der Kritik euphorisch gefeiert, arbeitete Bennent gemeinsam mit Patrice Chéreau („Les Paravents“), Klaus Michael Grüber, Robert Wilson, George Tabori, Hans Neuenfels, Arie Zinger, Joel Jouanneau, Thomas Langhoff und Leander Haußmann und gehörte von 1990 bis 1997 zum Ensemble von Peter Brook, mit dem er auf Welttournee ging. Gemeinsam mit seinem Vater stand er in Becketts „Endspiel" auf der Bühne, einer international gefeierten Inszenierung, die in deutscher und französischer Sprache gespielt wurde, sowie einem Friedrich Hölderlin/Heiner Müller-Abend, bei dem er Müllers „Bildbeschreibung" rezitierte.
In dem US-amerikanischen Fantasyfilm „Legende“ (1985) spielte Bennent an der Seite von Tom Cruise den Naturmagier Honeythorn Gump. Es folgten die Spielfilme „Poem" (2003), Spike Lees „She Hate Me" (2004) und 28 Jahre nach der „Blechtrommel“ eine weitere Zusammenarbeit mit Schlöndorff mit dem Road-Movie "Ulzahn - Das vergessene Licht" (2007).
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05.05.2010
Thematische Einführung in die Eröffnungsproduktion „Robert Guiskard“
Für die Eröffnungsproduktion der diesjährigen Ruhrfestspiele „Robert Guiskard“ wird es jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn vom 5. bis 8. Ma...
Für die Eröffnungsproduktion der diesjährigen Ruhrfestspiele „Robert Guiskard“ wird es jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn vom 5. bis 8. Mai 2010 eine thematische Einführung durch den Regisseur Frank Hoffmann bzw. den Dramaturgen Florian Vogel geben.
Hier werden den Besuchern tiefere Einblicke in den Entstehungsprozess und die Hintergründe des Werkes „Robert Guiskard“ ermöglicht. Zudem erläutern Regisseur Frank Hoffmann bzw. Dramaturg Florian Vogel die Arbeit an der eigenen, besonderen Fassung ihrer Inszenierung und stehen außerdem für weitere Fragen gerne zur Verfügung.
Die Einführung findet vom 5. bis 7. Mai jeweils um 19:30 Uhr, am Samstag, den 8. Mai um 18:30 Uhr im Lounge-Bereich des Ruhrfestspielhauses, rechts neben dem Empfang statt.
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04.05.2010
Kunstausstellung der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2010
DAS UNSICHTBARE THEATER DES HERRN VON KLEIST
Eine Ausstellung des Kleist-Museums Frankfurt (Oder) in Kooperation
mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen
in der ...
DAS UNSICHTBARE THEATER DES HERRN VON KLEIST
Eine Ausstellung des Kleist-Museums Frankfurt (Oder) in Kooperation
mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen
in der Kunsthalle Recklinghausen
4. Mai bis 13. Juni 2010
Der Beitrag der Ruhrfestspiele zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 steht unter dem Titel KONTINENT KLEIST IM ROMANTISCHEN MEER. Die Ruhrfestspiele dokumentieren in ihrem Theaterprogramm mit der umfangreichen Werkschau des Dichters verschiedene zeitgenössische theatrale Zugriffe von anerkannten Regisseuren auf Kleists Dramen.
Ausgehend von der Idee, das Schauspielprogramm der Ruhrfestspiele um Werke Bildender Kunst sowie biographische und theaterhistorische Dokumente zum Dichter zu erweitern, initiierten die Ruhrfestspiele eine Ausstellung, die Kunst und Theater in eine außergewöhnliche Spannung zueinander bringt. Diese Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Kleist-Museum Frankfurt (Oder), das sich mit dem Leben und Werk des in Frankfurt (Oder) geborenen Dichters beschäftigt und kultureller Gedächtnisort von nationaler Bedeutung ist.
Das Kleist-Museum, 1969 in der alten Garnisonschule in Frankfurt (Oder) eingerichtet, gilt als „eines der schönsten Literaturmuseen in Europa“ (Die Zeit). Mit über 34.000 Bestandseinheiten in Sammlung und Bibliothek verfügt das Haus über die derzeit umfangreichste Dokumentation zu Heinrich von Kleist und seinem literaturgeschichtlichen Umfeld.
Kleist (1777-1811), der rastlose Sucher nach dem „sichern Weg des Glücks“, kämpfte sein kurzes, ereignisreiches Leben lang einen dramatischen Kampf zwischen Pflicht und Neigung, hin und her gerissen zwischen Euphorie und Resignation. Unsicher in seiner Existenz, unsicher in seinem Glauben an sich und sein Talent, unsicher in seinen Beziehungen verlangte er viel von denen, die ihn umgaben – am meisten aber verlangte er von sich selbst. Als Reisender verbrachte er den größten Teil seines Lebens, entsprechend lückenhaft sind bis heute die materiellen Zeugnisse dazu. Heinrich von Kleists unkonventionelles Leben und die Modernität seines Werkes hat immer wieder bildende Künstler zur Auseinandersetzung inspiriert.
Durch Schenkungen und Ankäufe ist im Laufe der Jahrzehnte eine interessante Sammlung zeitgenössischer Kunst entstanden, die nur selten gezeigt werden kann.
Zu den Ruhrfestspielen Recklinghausen präsentiert das Museum erstmals eine so umfängliche Ausstellung der gesammelten Kunst zu Kleist und seinen Werken. Mehr als 90 Kunstwerke werden ausgestellt, darunter Gemälde von Max Slevogt und Paul Wunderlich, Zeichnungen und Graphikzyklen von Alfred Hrdlicka, Horst Janssen, Oskar Kokoschka, Max Liebermann und Max Schwimmer sowie eine repräsentative Auswahl jüngerer Arbeiten von Ronald Paris, Christine Perthen, Ruth Tesmar, Baldwin Zettl und anderen.
Neben der Kunst werden einige wenige Stücke aus der Theatralia-Sammlung des Hauses, wie z.B. Bühnenbildmodelle, historische Theaterzettel und Programmhefte, gezeigt.
Ein biographischer Abriss und Hörstationen bringen den Besuchern Ausschnitte aus dem Leben und dem im Theater sehr sichtbaren Werk des Dichters Heinrich von Kleist nahe.
Die Ausstellung illustriert das Thema der diesjährigen Ruhrfestspiele und macht in einer glücklichen Kooperation zwischen Ruhrfestspielen und Kleist-Museum auch auf das Kleist-Jahr 2011, das Gedenkjahr anlässlich des 200. Todestages Heinrich von Kleists am 22.11.2011 mit seinen umfangreichen Aktivitäten aufmerksam.
„Das unsichtbare Theater des Herrn von Kleist“
Kunstausstellung der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2010
Ort der Ausstellung:
Kunsthalle Recklinghausen
Große Perdekamp-Straße 25-27
45657 Recklinghausen
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11.00 bis 18.00 Uhr
Die Eintrittskarten zu Vorstellungen der Ruhrfestspiele sowie die Festivalcard berechtigen zum kostenlosen Besuch der Ausstellung.
Ausrichter der Ausstellung in Kooperation mit Ruhrfestspiele Recklinghausen:
Kleist Museum, Frankfurt (Oder)
Kuratorin: Anette Handke
Direktor des Museums: Dr. Wolfgang de Bruyn
Faberstraße 7
15230 Frankfurt (Oder)
Telefon: 0335-53.11.55
Fax: 0335-500 49 45
E-Mail: info@kleist-museum.de
www.kleist-museum.de
Kontakt:
Referat Öffentlichkeitsarbeit/Werbung
Ruhrfestspiele Recklinghausen
Otto-Burrmeister-Allee 1
45657 Recklinghausen
Telefon: 02361 - 918 303
Fax: 02361 - 13 14 1
E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@ruhrfestspiele.de
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30.04.2010
Eröffnung der Ruhrfestspiele mit Robert Guiskard
Mit der Koproduktion Robert Guiskard eröffnen die diesjährigen Ruhrfestspiele ihre Saison, die unter dem Motto „Kontinent Kleist im romantischen Meer“ ...
Mit der Koproduktion Robert Guiskard eröffnen die diesjährigen Ruhrfestspiele ihre Saison, die unter dem Motto „Kontinent Kleist im romantischen Meer“ ganz im Zeichen des großen deutschen Dichters steht. Mit diesem Drama um den Herzog der Normannen bringen die Ruhrfestspiele vom 3. bis 8. Mai 2010 die wohl größte Herausforderung Kleists auf die Ruhrfestspielbühne.
In der Koproduktion mit dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg ist das Trauerspiel unter der Regie von Frank Hoffmann in hochkarätiger Besetzung zu erleben. Thomas Thieme, zuletzt als Helmut Kohl in „Der Mann aus der Pfalz“ sowie als Kulturminister im Oscar-gekrönten „Das Leben der Anderen“ zu sehen, wird als Robert Guiskard auf der Bühne stehen. An seiner Seite die mehrfach bei den Ruhrfestspielen gefeierten Schauspielgrößen Wolfram Koch und Jacqueline Macaulay („Tasso“, 2007, „Ein Traumspiel“, 2009), Mathieu Carrière („Schreie und Flüstern“, 2009), Lukas Holzhausen, Juliane Koren („Bowling Alone“, 2007, „Songs from a room“, 2008, „Fressen, Kaufen, Gassi gehen“, 2008), Irene Kugler („Fressen, Kaufen, Gassi gehen“, 2008), Arash H. Marandi und Sören Wunderlich.
Worum es geht: Im Lager des Normannenherzogs Robert Guiskard vor Konstantinopel wütet die Pest. Das Volk zieht vor das Zelt des Heerführers, um Hilfe zu erbitten. Doch seine Tochter, später sein Sohn und sein Neffe - selbst im Streit um die Macht - weisen die Menschenmenge ab. Das Gerücht verbreitet sich, dass der Feldherr selbst an der Pest erkrankt ist. Während Guiskards Neffe Abälard die Ahnung bestätigt, bestreitet sein Sohn Robert das Gerücht aufs Heftigste. Lange lässt sich die Menge jedoch nicht vertrösten. Bald ist der Normannenherzog gezwungen, selbst vor sein Volk zu treten und überspielt seinen wahren Zustand mit einem gespenstischen Auftritt.
Kein Werk hat den großen Dramatiker Kleist so lange und intensiv beschäftigt, so viele Emotionen in ihm freigesetzt wie dieses. „Ich habe in Paris mein Werk, soweit es fertig war, durchgelesen, verworfen und verbrannt: und nun ist es aus", schreibt Kleist 1803 an die Schwester Ulrike. Wie weit das Trauerspiel vollendet war, entzieht sich unserer Kenntnis. Überliefert ist das von Kleist rekonstruierte Fragment der ersten zehn Auftritte (veröffentlicht 1807/08 in Kleists Zeitschrift Phöbus). In einer eigenen, besonderen Fassung ist Robert Guiskard nun vom 3. bis 8. Mai bei den Ruhrfestspielen zu erleben.
Bildmaterial finden Sie unter www.ruhrfestspiele.de (Presse/Bildarchiv)
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30.04.2010
Prominente Gäste zur Eröffnungspremiere der Ruhrfestspiele am 3. Mai
Aus dem Bereich Kunst und Kultur werden u.a. erwartet:
Friedrich Schirmer, Intendant des Schauspielhauses Hamburg, die Schauspieler und Schauspielerinnen Thomas Thi...
Aus dem Bereich Kunst und Kultur werden u.a. erwartet:
Friedrich Schirmer, Intendant des Schauspielhauses Hamburg, die Schauspieler und Schauspielerinnen Thomas Thieme, Mathieu Carrière, Wolfram Koch, Jacqueline Macaulay, Juliane Koren, Irene Kugler, Günter Lamprecht, Claudia Amm, Martin Brambach, Christine Sommer, Jürgen Mikol und Wichart von Roëll.
Dr. Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums Frankfurt/Oder und die Kuratorin der Kleistausstellung Anette Handke sind ebenfalls zu Gast.
Ruhr.2010 wird vertreten durch die beiden Geschäftsführer Dr. Fritz Pleitgen und
Dr. Oliver Scheytt.
Aus dem Bereich der Politik werden vertreten sein:
Octavie Modert, Ministerin für Kultur, Luxemburg; Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, und der Vizepräsident des Landtags NRW, Edgar Moron. Weiterhin bei den Ruhrfestspielen zu Gast sind Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Staatssekretär für Kultur NRW, Dr. Walter Döllinger, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und Günter Kozlowski, Staatssekretär im Ministerium für Bauen und Verkehr.
Die Bundestagsabgeordneten Joachim Poß, Stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, Ulrike Flach, Stellv. Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schwabe (SPD) und Klaus Brandner (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Arbeit und Soziales werde ebenfalls anwesend sein.
Vertreter der regionalen Landtagsabgeordneten NRW sind Dr. Fritz Behrens, Vorsitzender des Kulturausschusses des nordrhein-westfälischen Landtags, Andreas Becker, Lothar Hegemann, Schatzmeister des CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, Margret Gottschlich und Prof. Dr. Thomas Sternberg, Kulturausschuss des Landes NRW.
Auch die Europaabgeordneten Dr. Christoph Konrad und Jutta Haug sind angemeldet.
Sechs Bürgermeister der Region sind Gast des Recklinghäuser Bürgermeisters Wolfgang Pantförder. Die Fraktionen des Rates der Stadt sind jeweils mit einer Gruppe ihrer Stadtverordneten und den Fraktionsvorsitzenden präsent.
Den DGB und seine Einzelgewerkschaften vertreten Ingrid Sehrbrock und Dietmar Hexel vom geschäftsführenden DGB Bundesvorstand, Edeltraud Glänzer, Egbert Biermann und Werner Bischof vom Hauptvorstand der IG BCE, Dietmar Schäfers, Stellv. Vorsitzender der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Frank Werneke, stellv. Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di, Kirsten Rölke und Dr. Regina Görner vom Vorstand der IG Metall, Reiner Hoffmann, IG BCE Landesbezirksleiter Nordrhein, Kurt Hay, IG BCE Landesbezirksleiter Westfalen, Guntram Schneider, Vorsitzender des DGB NRW; Jutta Reiter, DGB-Vorsitzende Östliches Ruhrgebiet; Josef Hülsdünker, DGB Bezirk Emscher-Lippe, Andrea Becker, Geschäftsführerin ver.di-Bezirk Emscher-Lippe-Nord, sowie weitere Vertreter des DGB und seiner Einzelgewerkschaften.
Die Bezirksregierung Münster wird durch den Regierungspräsidenten Dr. Peter Paziorek und die Vizeregierungspräsidentin Dorothee Feller-Elverfeld vertreten. Der Vorsitzende des Regionalverbandes Ruhr, Heinz-Dieter Klink ist anwesend sowie
Dr. Wolfgang Jäger, Geschäftsführer der Hans-Böckler-Stiftung und weitere Mitglieder der Hans-Böckler-Stiftung.
Aus dem Kreis der Wirtschaft sowie Spendern und Sponsoren werden erwartet:
Dr. Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstandes Evonik Industries (Hauptsponsor der Ruhrfestspiele), Bernd Tönjes, Vorsitzender des Vorstandes der RAG Aktiengesellschaft, Ulrich Weber, Vorstand Deutsche Bahn AG und Dr. Bernd Widera, Vorstandsmitglied der RWE Vertrieb, Dr. Michael Blank, Vorstandsmitglied der Salzgitter Mannesmann Röhrenwerke. Von der Sparkasse Vest die Vorstandmitglieder Dr. Michael Schulte (Vorsitzender), Willi Keeren, Heinz-Josef Bzdega und Martin Krause sowie Herr Kurt Bauer, Medienhaus Bauer.
Bei insgesamt mehr als 800 Gästen der Eröffnungspremiere Robert Guiskard können natürlich nicht alle genannt werden. Eine spannende Inszenierung von Festspielleiter Dr. Frank Hoffmann und anschließend ein großer Empfang mit einigen Überraschungen werden sicher zu einem gesellschaftlichen Ereignis.
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29.04.2010
Weitere Lesung mit Mathieu Carrière am 9. Mai
Die Lesung „Für eine Literatur des Krieges, Kleist“ mit Mathieu Carrière am 8. Mai war schnell ausverkauft, da im Schloss Herten nur 200 Plätze zur Verfügung st...
Die Lesung „Für eine Literatur des Krieges, Kleist“ mit Mathieu Carrière am 8. Mai war schnell ausverkauft, da im Schloss Herten nur 200 Plätze zur Verfügung standen. Die vielen Nachfragen haben uns dazu veranlasst, mit dem bekannten Schauspieler eine zusätzliche Lesung zu vereinbaren.
Die Ruhrfestspiele freuen sich, am Sonntag, den 9. Mai um 11.00 Uhr im Ruhrfestspielhaus einen Zusatztermin der Lesung mit Mathieu Carrière anbieten zu können.
Karten erhalten Sie ab sofort in der Kartenstelle der Ruhrfestspiele (Tel.: 02361 / 9218-0, E-Mail: kartenstelle@ruhrfestspiele.de) und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter www.ruhrfestspiele.de.
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28.04.2010
Mehr als 67.000 Eintrittskarten bereits verkauft – für viele Produktionen gibt es noch Karten
Seit Beginn des Kartenvorverkaufs konnten bereits mehr als 67.000 Eintrittskarten für das Programm der Ruhrfestspiele 2010 verkauft werden, teilt Verwaltungsdirektor Reinha...
Seit Beginn des Kartenvorverkaufs konnten bereits mehr als 67.000 Eintrittskarten für das Programm der Ruhrfestspiele 2010 verkauft werden, teilt Verwaltungsdirektor Reinhard Strehlau heute unmittelbar vor Beginn der Festspiele den Zwischenstand mit.
Im Rahmen des Programmblocks „Kontinent Kleist im romantischen Meer“ sind für die Produktionen „Der zerbrochne Krug“ mit Edgar Selge und „Die Marquise von O…“ zwar keine Karten mehr im Angebot. Allerdings können für die Eröffnungsinszenierung „Robert Guiskard“ von Festspielleiter Frank Hoffmann, „Penthesilea“ in Regie von Roger Vontobel, „Prinz Friedrich von Homburg“ in Regie von Andreas Kriegenburg sowie für die szenische Lesung „Das Käthchen von Heilbronn“ (u. a. mit Jana Schulz), „Die Hermannsschlacht“ und „Amphitryon“ in Regie von Jan Bosse jeweils noch Karten gekauft werden.
Für die Produktionen „Ich soll den eingebildet Kranken spielen“ in Regie von Frank Hoffmann (u. a. mit Dominique und Miriam Horwitz) und „Furioso“ des CIRCA-Ensembles aus Australien sind keine Karten mehr erhältlich. Tickets gibt es jedoch noch für das Songdrama „Theatertreffen“ von Erik Gedeon sowie „Marieluise“ mit Hanna Schygulla und „Was ihr wollt“ (u. a. mit Gitte Haenning, Vadim Glowna und Elisabeth Trissenaar).
Auch für das Bridge Project mit „Der Sturm - The Tempest“ in Regie von Sam Mendes und „Sweet Nothings“ in Regie von Luc Bondy können noch Plätze reserviert werden.
Eine Zusatzvorstellung von „The Infernal Comedy“ am 5. Juni um 14.00 Uhr bietet nun auch vielen weiteren Besuchern die Chance, die Vorstellung zu besuchen und John Malkovich live zu erleben.
Das Kabarettfestival erfreut sich größter Beliebtheit. Von den 13 Kabarettprogrammen sind nur noch Karten für Werner Schneyder mit „Zugabe Schneyder“ und Pause & Alich alias Fritz & Hermann im Late-Night-Kabarettprogramm erhältlich. Für die 7 Lesungen sonntags um 11.00 Uhr (und Pfingstmontag) im Großen Haus sind ebenfalls noch Karten verfügbar.
Das Abschlusskonzert mit den SCORPIONS wird am 12. Juni auf der oberen Wiese am Festspielhaus stattfinden. Von den 8.000 Plätzen sind nur 300 im Restkartenverkauf.
Ab dem 1. Mai können die Karten nicht nur in der Vorverkaufsstelle am Bahnhof und den einschlägigen Ticketshops, sondern auch auf dem Grünen Hügel im Festspielhaus erworben werden.
Für eine individuelle Programmberatung stehen Festspielleiter Frank Hoffmann und Mitglieder des Festspielteams beim Kulturvolksfest am 1. Mai zur Verfügung.
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28.04.2010
Kulturvolksfest am 1. Mai
Auch in diesem Jahr steht beim traditionellen Kulturvolksfest am 1. Mai der Grüne Hügel in Recklinghausen wieder in der Blüte der Künste. In und um das Ruhrfestspielhaus er...
Auch in diesem Jahr steht beim traditionellen Kulturvolksfest am 1. Mai der Grüne Hügel in Recklinghausen wieder in der Blüte der Künste. In und um das Ruhrfestspielhaus erwartet die Besucher ein unterhaltsames und vielfältiges Programm aus Musik, Kabarett und Mitmach-Aktionen für die ganze Familie. Mit ihrer traditionellen Maikundgebung und verschiedenen Diskussionsrunden informiert und involviert der DGB die anwesenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Ort. Die DGB-Mitgliedsgewerkschaften sowie Vereine und Initiativen präsentieren sich darüber hinaus mit Info-Ständen und eigenen Veranstaltungsbeiträgen. Überall und nirgends begegnen den Besuchern schräge Gestalten, ob prachtvoll gefiedert oder in Haute Couture auf Stelzen.
VOR DEM RUHRFESTSPIELHAUS
GEWERKSCHAFTSTREFF
12.00 Uhr Kundgebung des DGB: Mairede: Rainer Matz, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Recklinghausen; Grußwort: Bürgermeister Wolfgang Pantförder
12.15 Uhr Eröffnung der 64. Ruhrfestspiele durch Norbert Maus, Betriebsratsvorsitzender Bergwerk AV und Festspielleiter Frank Hoffmann
Am frühen Nachmittag widmen sich verschiedene Diskussionsrunden des DGB aktuellen Themen aus Politik und Gesellschaft, wie z. B. den Kommunalfinanzen. Bitte beachten Sie hierzu die Informationen des DGB vor Ort.
IM RUHRFESTSPIELHAUS:
KLEINES THEATER:
13.00 Uhr und 14.30 Uhr Neue Philharmonie Westfalen (Leitung: Manfred Hof): Franz v. Suppé: Ouvertüre Die schöne Galathee, Mini-Sinfos (Leitung: Rainer Grabowski): My heart will go on; Henry Purcell: Rigaudon; Giacomo Rossini: Ouvertüre Wilhelm Tell; Fluch der Karibik; G. Ph. Telemann: Plaisanterie, Jugendsinfonieorchester (Leitung: Manfred Hof): Modest Mussorgsky: „Promenade“ aus Bilder einer Ausstellung; Chuck Mangione: The children of Sanchez, JSO/NPW: Georges Bizet: l’ Arlésienne - Suite Nr.2
16.15 Uhr und 17.30 Uhr Beats and Noises: Trommelfeuer mit Drums, Ölfässern, Autoteilen & Co. - Innovative Klangerlebnisse kombiniert mit Tanz, Steptanz, VJ und Artistik.
Tickets für die Veranstaltungen im Kleinen Theater jeweils 2,00 €
CAFÉBEREICH
Oliver Henke verbindet niveauvolle Comedy und originelle Close-Up-Zauberei
FESTSPIELPARK
THEATERZELT
13.30 Uhr und 16.30 Uhr „First Ladies“ mit Ausschnitten aus „reich & sexy – in 2 Stunden“: Zwei Ladies mit ungewöhnlichem Bewegungswitz und raffinierten Musikeinlagen
12.30 Uhr und 14.30 Uhr Die Buschtrommel: Zynisch-humorvolles Kabarett-Duo
15.30 Uhr Male Diven mit „Wenn Sie damit leben können“: Kabarett-Revue mit glamourösem Charme und unverwechselbarem Humor
17.30 Uhr Quartetto Amore mit „Und wir tanzen einen Tango“: Charmante, süffisante und amouröse Episoden aus dem Leben musikalisch erzählt
Tickets für die Veranstaltungen im Theaterzelt jeweils 1,00 €
MUSIKBÜHNE (WIESE AM TENNISPLATZ):
12.45 Uhr Abigale: Melodische, englischsprachige Rockmusik
13.20 Uhr Trend it up: 4 Jungs aus Recklinghausen bringen Songs mit treffsicheren Texten
14.00 Uhr New Chapter: Sieger des lokalen Newcomer-Wettbewerbs mit Akustik-Indie-Pop
14.40 Uhr Herr Paschulke mit „lass tanzen“: Funk, Ska und Karpatenkracher
15.30 Uhr Tyree Glenn Jr.: Amerikanischer Saxophonist, Sänger, Komponist & Entertainer
16.30 Uhr Andy N. Music Show mit Recklinghausen All Stars & Old Boys Band: Andy N. spielte bereits bei den Beat Brothers; heute gibt´ s Rhythm´ n Blues, R´R und Skiffle
18.00 Uhr i-fire: 9-köpfiges Offbeat-Kollektiv verbindet Reggae Riddims, jamaikanische Roots und moderne HipHop-Sounds mit deutschen Texten
KLEINE WIESE AM BETRIEBSHOF:
Dr. Marrax & Söhne: Zauberkunst mit dem Quacksalbern aus vergangenen Zeiten
MITTLERE WIESE (HINTER DEM RUHRFESTSPIELHAUS)
„Alle machen mit“: Aktiv-Angebot für sportliche und solche, die es noch werden wollen – mit dem Stadtsportverband Recklinghausen u. a.
WIESE DORSTENER STRAßE
11.15 Uhr bis 18.15 Uhr Kindergarten „Zauberhafte Märchenwelt“ Herwig-Blankertz-Berufskolleg
12.00 Uhr bis 18.00 Uhr Initiativen und Vereine Info-Stände
Ab 12.30 Uhr Trike Race (Ticket 0,50 €)
ÜBERALL UND NIRGENDS
Cock Tales: Prachtvoll gefiedertes, musikalisches Geflügel
Marcos Schlüter als Karl Lagerfeld - oder Karl Feldlager?
Cie du Mirador: „Lufttheather“ mit einer humorvollen Mélange aus Zirkus, Tanz und Poesie
Grotest Maru mit „koppelort N“: Theater auf Stelzen mit Flair aus Stummfilmzeiten
Die Stelzer: Haute Couture als Fashion-Performance auf Stelzen
Golden Twins: Slow Motion in Perfektion
Querbeat lässt die Hüften kreisen - erfrischend anders, bunt, vielfältig und chaotisch
Für das leibliche Wohl sorgen internationale Spezialitäten und Leckereien aus der heimischen Küche rund um das Ruhrfestspielhaus.
Von der „Vestischen“ ist zwischen Recklinghausen Hauptbahnhof bzw. Kreishaus und dem Ruhrfestspielhaus ab ca. 10.30 Uhr ein Bus-Pendel-Verkehr eingerichtet.
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28.04.2010
Festspielshuttle der Vestischen vom 1. Mai bis 13. Juni 2010
Auch in diesem Jahr freuen sich die Ruhrfestspiele über die Einrichtung eines speziellen Festspielshuttles durch die Vestische. Während der Festspielzeit vom 1. Mai...
Auch in diesem Jahr freuen sich die Ruhrfestspiele über die Einrichtung eines speziellen Festspielshuttles durch die Vestische. Während der Festspielzeit vom 1. Mai bis 13. Juni bietet der Bus-Shuttle-Service den Besuchern jeweils nach Vorstellungsschluss die bequeme Beförderung direkt vom Festspielhaus zum Hauptbahnhof Recklinghausen. Zum Kulturvolksfest am 1. Mai auf dem grünen Hügel hat die Vestische darüber hinaus einen attraktiven Bus-Pendel-Verkehr eingerichtet, der hinsichtlich der zu erwartenden Besuchermassen eine bequeme Alternative zu langer Parkplatzsuche oder überfüllten Zufahrtstraßen bietet.
Kulturvolksfest am 1. Mai
Ab 10.21 Uhr rollen am 1. Mai 2010 im 5-Minuten-Takt die Busse der Vestischen vom Bus-bahnhof in Recklinghausen zum Kulturvolksfest auf dem grünen Hügel.
Darüber hinaus ist ab 10.30 Uhr ein Park & Ride-Service an den Parkplätzen am "Konrad-Adenauer-Platz/Kreishaus" eingerichtet. Von hier aus fahren alle 15 Minuten Zubringerbusse der Sonderlinie 12 zum Festspielhaus. An den Parkflächen der Vestlandhalle bestehen außerdem gute Umstiegsmöglichkeiten in die Busse der Vestischen. So fährt die Linie SB 20 alle 15 Minuten den Hauptbahnhof an, wo Sie direkt in die Sonderbusse umsteigen können. Die letzten Rückfahrten vom Ruhrfestspielhaus erfolgen um ca. 20.15 Uhr.
Die Fahrpreise betragen vom Hauptbahnhof zum Festspielhaus 1,30 €. Vom Konrad-Adenauer-Platz kostet die einfache Fahrt 2,30 € (Kinder 1,30 €). Familien und kleine Grup-pen bis zu 5 Personen können das GruppenTicket erwerben, mit dem die Busse der Vestischen in Recklinghausen den ganzen Tag zum Preis von 11,70 € genutzt werden können. Inhaber eines Tickets 2000, Tickets 1000 sowie eines Studenten- oder Schokotickets für das Tarifgebiet Recklinghausen können die Sonderbusse kostenlos nutzen.
Um für den großen Besucherandrang am 1. Mai gewappnet zu sein, werden auf der Linie SB 25 von Dorsten über Marl-Mitte nach Recklinghausen außerdem Großraumfahrzeuge eingesetzt. Der Park & Ride-Service wird von der Stadt Recklinghausen großräumig ausgeschildert. Da das Parken im unmittelbaren Umfeld des Festspielhauses nicht gestattet ist, wird dazu geraten, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
Festspielshuttle
Nicht nur zum traditionellen Kulturspektakel am 1. Mai rollen zusätzliche Busse der Vestischen. In der gesamten Festspielzeit vom 1. Mai bis 13. Juni startet jeweils eine halbe Stunde nach dem Vorstellungsschluss im Festspielhaus das Festspielshuttle der Vestischen zum Hbf Recklinghausen. Dort bestehen Anschlüsse in alle Richtungen, so dass auch die bequeme An- und Abreise zu den 60 Produktionen des Festspielprogramms gesichert ist.
Nicht nur im Hinblick auf die Kulturhauptstadt 2010 ist das Festspielshuttle von besonderer Bedeutung. Dass die Besucher der Theatervorstellungen und Konzerte abends mit dem Nahverkehr entspannt nach Hause kommen, steigert die Attraktivität einer Region, die sich gerade durch ihre besondere kulturelle Tradition auszeichnet.
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21.04.2010
Verlegung des Premierentermins von „Was ihr wollt“ auf den 29. Mai 2010
Nach Umbesetzungen von Rollen in der Produktion „Was ihr wollt“ hat der Regisseur die Premiere um einen Tag, von Freitag, 28. Mai 2010 um 20.00 Uhr im Theater M...
Nach Umbesetzungen von Rollen in der Produktion „Was ihr wollt“ hat der Regisseur die Premiere um einen Tag, von Freitag, 28. Mai 2010 um 20.00 Uhr im Theater Marl, auf Samstag, den 29. Mai 2010 um 19.00 Uhr verschoben.
Selbstverständlich ist im Falle bereits gebuchter Karten die gebührenfreie Umbuchung bzw. die Erstattung des Kartenpreises bei unserer Kartenstelle möglich (Tel.: 02361 / 9218-0, E-Mail: kartenstelle@ruhrfestspiele.de). Die betroffenen Kunden sind bereits per Post oder telefonisch über die Verlegung des Premierentermins benachrichtigt worden.
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19.04.2010
Ein Serienkiller mordet einmal mehr - Zusatzvorstellung von „Infernal Comedy“ mit John Malkovich
Nachdem die Produktion „Infernal Comedy“ mit John Malkovich, die vom 2. bis 6. Juni im Ruhrfestspielhaus präsentiert wird, bereits nach kurzer Zeit ausverkauft ...
Nachdem die Produktion „Infernal Comedy“ mit John Malkovich, die vom 2. bis 6. Juni im Ruhrfestspielhaus präsentiert wird, bereits nach kurzer Zeit ausverkauft war, freuen wir uns, dem Publikum nun eine Zusatzaufführung anbieten zu können. Diese findet am Samstag, den 5. Juni 2010 um 14.00 Uhr im Ruhrfestspielhaus statt.
Zahlreiche Kunden haben sich für diese Produktion vorab auf die Warteliste setzen lassen, in der Hoffnung, doch noch ihre Wunschvorstellung mit dem Hollywood-Star besuchen zu können. Dieser Wunsch wird nun erfüllt: Die betreffenden Kunden werden telefonisch und/oder postalisch von unserer Kartenstelle über diesen Zusatztermin informiert.
Karten sind ab sofort in der Kartenstelle der Ruhrfestspiele und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
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15.04.2010
Die Fringe-Produktion „Flesh & Blood and Fish & Fowl” muss leider entfallen - Stattdessen glänzt Anneke Schwabe in „Gilgi“ - Theater mit Musik
Die Produktion „Flesh & Blood and Fish & Fowl”, die im Rahmen des Fringe-Festivals vom 1. bis 6. Juni sowie vom 8. bis 11. Juni in der Kunsthalle gezeigt werden...
Die Produktion „Flesh & Blood and Fish & Fowl”, die im Rahmen des Fringe-Festivals vom 1. bis 6. Juni sowie vom 8. bis 11. Juni in der Kunsthalle gezeigt werden sollte, muss leider entfallen.
Stattdessen präsentieren die Ruhrfestspiele das Theaterprogramm mit Musik „Gilgi“ nach dem Roman von Irmgard Keun vom 4. bis 6. Juni sowie vom 8. bis 11. Juni in der Kunsthalle. In der Titelrolle glänzt Anneke Schwabe, dem Ruhrfestspielpublikum bereits bekannt durch ihre schillernde Darstellung der „Sally Bowles“ im Musical „Cabaret“ 2007 sowie aus der Komödie „Happy End“ 2008. In der Bühnenfassung von Dania Hohmann wird Anneke Schwabe musikalisch begleitet von Simonnetta Ginelli (Harfe), Joh Weißgerber (Kontrabass) und Susanne Cordula Welsch (Violine).
Zum Stück: Gilgi, eine junge Frau im Köln der späten 20er Jahre hat ein Problem: Ihre erste große Liebe droht ihre mühsam aufgebaute Selbstständigkeit als Stenotypistin zu zerstören. Plötzlich muss sie sich entscheiden: entweder das eine oder das andere, wo sie doch glaubte, dass die Selbständigkeit die Voraussetzung für die Liebe wäre. Kurz zuvor hat sie erfahren, dass die Frau, die sie für ihre Mutter gehalten hat, gar nicht ihre leibliche Mutter ist. Alles, was bisher die festen Koordinaten dieses jungen Lebens waren, beginnen zu wanken. Als sie dann auch noch schwanger wird, entscheidet sie sich zu einem radikalen Neuanfang. Sie verlässt Freund und angestammte Umgebung und begibt sich in den Großstadtdschungel von Berlin.
Irmgard Keun gelang 1931 mit "Gilgi - eine von uns" nicht nur ein früher, oft komischer Emanzipationsroman, sondern auch ein sensationelles Debüt, dem sie "Das kunstseidene Mädchen" folgen ließ. Hans Fallada lobte den Erstling als „herrlich tapferes, junges ehrliches Buch“. Kurt Tucholsky war hingerissen: „Eine schreibende Frau mit Humor! Hier ist ein Talent.“ Und Erika Mann lobte: „Fast ist es, als übersetze Irmgard Keun das Leben in Literatur“.
Die Regisseurin Dania Hohmann hat den Roman in eine beeindruckende Bühnenfassung gegossen, die viel über das Leben erzählt - auch über das Leben Irmgard Keuns. Dabei lässt sie nur eine Person sprechen: Gilgi. Doch diese schlüpft während der Erzählung ihres Lebens immer wieder in neue Rollen.
Ein fesselnder Monolog, eine schauspielerische Glanzleistung und die atmosphärisch stimmige Live-Musik mit Kontrabass, Harfe und Geige lassen diesen Theaterabend zu einem berührenden Erlebnis werden.
GILGI
von Irmgard Keun, Bühnenfassung von Dania Hohmann
mit Anneke Schwabe, Simonnetta Ginelli (Harfe), Joh Weißgerber (Kontrabass), Susanne Cordula Welsch (Violine)
Regie Dania Hohmann
Bühne Sonja Zander
Kostüme Susann Günther
Musik Christian Redl, Mark Scheibe (Arrangement und musikalische Leitung)
Termine: 4. Juni um 20.00 Uhr / 5. Juni um 19.00 Uhr
6. Juni um 19.00 Uhr / 8. Juni um 20.00 Uhr
9. Juni um 20.00 Uhr / 10. Juni um 20.00 Uhr
11. Juni um 20.00 Uhr
Preise: 15,00 € Freiverkauf / 12,50 € Ermäßigt (siehe auch Preistabelle 7)
Bilder zu der Produktion finden Sie unter www.ruhrfestspiele.de (Presse/Bildarchiv).
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Verwaltungsdirektor Reinhard Strehlau telefonisch unter 02361 / 918-320 oder per E-Mail unter strehlau@ruhrfestspiele.de.
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15.04.2010
Zwei neue Stars in der hochkarätig besetzten Produktion “Was ihr Wollt” - Gitte Haenning und Vadim Glowna ersetzen Nicole Heesters und Peter Fitz
In der turbulenten Shakespeare-Komödie und Koproduktion der Ruhrfestspiele „Was ihr wollt“ werden zwei neue populäre Stars die prominenten Scha...
In der turbulenten Shakespeare-Komödie und Koproduktion der Ruhrfestspiele „Was ihr wollt“ werden zwei neue populäre Stars die prominenten Schauspieler Nicole Heesters und Peter Fitz ersetzen, die leider ihre Parts in der Inszenierung absagen mussten. Die dänische Jazz- und Schlagersängerin Gitte Haenning und der deutsche Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent Vadim Glowna werden nun an der Seite von Markus Boysen, Hans Diehl, Jutta Lampe, Dieter Laser, Ilse Ritter und Angela Schmid auf der Ruhrfestspielbühne stehen. Ihre Botschaft: Liebe kennt keine Altersgrenzen.
Bekannt wurde die beliebte Sängerin Gitte Haenning insbesondere durch ihre Ohrwurm-Schlager sowie durch zahlreiche Filme in Deutschland, Dänemark und Schweden. Doch auch auf der Theaterbühne hat sie ihr Publikum bereits in mehreren Inszenierungen begeistern können, so unter anderem in „Gitte, Wencke, Siw - die Show!“ (2004-07), „Orpheus in der Unterwelt“ (2001) und „Zirkus um Zauberflöte“ (1999).
Der vielseitig talentierte Vadim Glowna hat als Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent in Film und Fernsehen sowie auf der Theaterbühne große Bekanntheit erreicht. Er überzeugte in Fernsehfilmen wie „Les Misérables – Gefangene des Schicksals“ (2000), dem preisgekrönten „Schwabenkinder“ (2003) oder jüngst „Die Rebellin“ (2009) und war in „Agnes und seine Brüder“ (2004) sowie „Vier Minuten“ (2006) auf der Kinoleinwand zu erleben. In der Kinoproduktion „Das Haus der schlafenden Schönen“ (2006) war Glowna gleich vierfach involviert - als Drehbuchautor, Regisseur, Produzent und Hauptdarsteller.
Vom 29. Mai bis 6. Juni 2010 werden Gitte Haenning und Vadim Glowna nun auch im Theater Marl das Ruhrfestspielpublikum in ihren Bann ziehen.
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Verwaltungsdirektor Reinhard Strehlau telefonisch unter 02361 / 918-320 oder per E-Mail unter strehlau@ruhrfestspiele.de.
Kontakt:
Referat Öffentlichkeitsarbeit/Werbung
Ruhrfestspiele Recklinghausen
Otto-Burrmeister-Allee 1
45657 Recklinghausen
Telefon: 02361 - 918 303
Fax: 02361 - 13 14 1
E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@ruhrfestspiele.de
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13.04.2010
Die Produktion „The Sound of Silence“ muss leider entfallen
Die Produktion „The Sound of Silence“, die vom 8. bis 13. Juni im Theater Marl präsentiert werden sollte, muss leider ersatzlos entfallen. ...
Die Produktion „The Sound of Silence“, die vom 8. bis 13. Juni im Theater Marl präsentiert werden sollte, muss leider ersatzlos entfallen.
Die Ruhrfestspiele bedauern, dass die Probleme hinsichtlich der notwendigen Anpassung des Original-Bühnenbildes der Produktion an die Bedingungen der Theaterbühne Marl technisch und künstlerisch in Verbindung mit dem Theater Riga nicht gelöst werden konnten. Für die geplanten Termine vom 8. bis 13. Juni 2010 wird es keine Ersatzproduktion geben.
Selbstverständlich sind im Falle bereits gebuchter Karten die gebührenfreie Umbuchung bzw. die Erstattung des Kartenpreises bei unserer Kartenstelle möglich (Tel.: 02361 / 9218-0, E-Mail: kartenstelle@ruhrfestspiele.de). Die betroffenen Kunden sind bereits per Post oder telefonisch über die Programmänderung benachrichtigt worden.
Kontakt:
Reinhard Strehlau
Ruhrfestspiele Recklinghausen
Otto-Burrmeister-Allee 1
45657 Recklinghausen
Telefon: 02361 - 918 320
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13.04.2010
Neue Produktion „Semianyki“ im Family-Day-Programm der Ruhrfestspiele – Ein urkomischer Spaß für die ganze Familie
Mit einer Präsentation einer Programmneuheit freuen sich die Ruhrfestspiele, auch in diesem Jahr das beliebte Family-Day-Programm anbieten zu können. „Fam...
Mit einer Präsentation einer Programmneuheit freuen sich die Ruhrfestspiele, auch in diesem Jahr das beliebte Family-Day-Programm anbieten zu können. „Family Day“, das heißt mit der ganzen Familie zu den Ruhrfestspielen gehen: Nicht nur Mutter, Vater, Kinder – sondern auch Oma, Opa, Tante, Onkel usw. mitnehmen, einen herrlichen Abend erleben und dabei auch noch sparen. Denn: Je größer die Familie, desto günstiger!
Als Neuheit in unserem Programm präsentieren wir die freche, pantomimische Produktion „Semianyki“ = Russisch „Familie" des Clowns-Theaters Licedei, ein urkomischer Spaß für die ganze Familie. Kleine wie große Besucher erhalten vom 17. bis 21. Mai 2010, jeweils ab 19.00 Uhr, im Theater Marl Einblicke in den chaotischen Alltag einer total verrückten Familie.
Dabei geht es um nichts Geringeres als um Krieg oder Frieden – zwischen einem stets betrunkenen Vater, einer schwangeren Mutter und ein paar durchgedrehten, kleinen Knirpsen. Die bunte Bande streitet stürmisch, und trotzdem haben sich alle lieb.
„Semianyki“ ist Theater zum Lachen für Groß und Klein. Das Stück kommt ganz ohne Worte aus, doch die Botschaft wird unmissverständlich deutlich: Himmel und Hölle liegen im Familienleben oft nah beieinander. Ein Stück großer russischer Clownstradition von dem berühmten Theater Licedei aus St. Petersburg. Ein Wirbel von Sketchen, Spezialeffekten und Katastrophen – und zugleich eine Hommage an das Metier des Clowns.
Termine: 17. bis 21. Mai 2010 jeweils um 19.00 Uhr
Die Preise bewegen sich zwischen 25,00 € und 8,00 €. Je größer die Familie, desto günstiger! Das heißt, bei 7 Besuchern sind die Karten bereits ab 8,00 € erhältlich.
Möglich geworden ist die Präsentation dieses Programms durch die Verlegung von Luc Bondy´ s „Sweet Nothings“ in die Vestlandhalle. So steht das Theater Marl als Spielstätte für die Produktion „Semianyki“ zur Verfügung.
Bilder zu der Produktion finden Sie unter www.ruhrfestspiele.de (Presse/Bildarchiv).
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Reinhard Strehlau
Ruhrfestspiele Recklinghausen
Otto-Burrmeister-Allee 1
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13.11.2009
250. Aufsichtsratssitzung der Ruhrfestspiele am 13. November 2009 im Ruhrfestspielhaus
Am 13. November 2009 fanden die Aufsichtsratssitzung und die Gesellschafterversammlung der Ruhrfestspiele statt.
Im Rahmen der Aufsichtsratssitzung...
Am 13. November 2009 fanden die Aufsichtsratssitzung und die Gesellschafterversammlung der Ruhrfestspiele statt.
Im Rahmen der Aufsichtsratssitzung gab es einige personelle Änderungen:
Wolfgang Hoffmann, ehemaliger Referatsleiter für Theater, Tanz und Musik in der Kulturabteilung der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen wurde vom Aufsichtsrat herzlich verabschiedet. Seine Nachfolge wird qua Amt die neue Theaterreferentin des Landes NRW Bettina Milz antreten.
Als Mitglieder des Aufsichtsrates der Ruhrfestspiele sind für den Gesellschafter Stadt Recklinghausen Dr. Klaus Schuchardt und Peter Budschun ausgeschieden. Die Gesellschafterversammlung wählte Marina Hajjar (CDU) und Frank Cerny (SPD) zu neuen Mitgliedern. Bürgermeister Wolfgang Pantförder dankte im Namen des Aufsichtsrats und der Träger den ausscheidenden Aufsichtsratsmitgliedern für die engagierte Mitarbeit und überreichte ein kleines Geschenk.
Festspielleiter Dr. Frank Hoffmann berichtete über die erfolgreiche Saison 2009. Der Aufsichtsrat bedankte sich bei Dr. Frank Hoffmann und seinem Team für das tolle Konzept, das dem künstlerischen Anspruch gerecht wurde und dabei eine breite Akzeptanz beim Publikum fand. Der vorgelegte ausführliche Geschäftsbericht der Geschäftsführung wurde durch ein umfangreiches Zahlenwerk zur Saison 2009 ergänzt, das den Kartenverkauf dokumentiert und das Besucherverhalten analysiert.
Verwaltungsdirektor Reinhard Strehlau legte den Wirtschaftsplan für die bevorstehende Festspielsaison im Kulturhauptstadtjahr 2010 vor. Geplant ist ein Haushaltsvolumen von 6.042 T€. Dies entspricht im Soll dem Niveau des Vorjahres. Der Wirtschaftsplan wurde vom Aufsichtsrat einstimmig verabschiedet. Die Geschäftsleitung hofft auf die Einwerbung von weiteren Drittmitteln, die für Sonderprojekte im Jahr 2010 benötigt werden.
Claudia Nickel
- Leiterin Referat Öffentlichkeitsarbeit / Werbung -
Ruhrfestspiele Recklinghausen
Otto-Burrmeister-Allee 1
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Telefon: 02361 - 918 308
Mobil: 0 173 - 944 92 01
Fax: 02361 - 13 141
E-Mail: nickel@ruhrfestspiele.de
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