Der Aufsichtsrat der Ruhrfestspiele tagte im Ruhrfestspielhaus – Neuer Vorsitz im Aufsichtsrat
12.11.2010
Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock wurde nach rund elfjähriger engagierter Tätigkeit vom Aufsichtsrat herzlich verabschiedet. Nachfolger ist Claus Matecki, DGB-Bundesvorstand für die Bereiche Wirtschafts- und Steuerpolitik, Struktur- und Regionalpolitik, Tarifpolitik und Finanzen. Herr Matecki wurde in der Sitzung zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Neu im Aufsichtsrat der Ruhrfestspiele ist die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Ute Schäfer, die satzungsgemäß ein Mandat im Aufsichtsrat der Ruhrfestspiele für das Land NRW erhält. Ihr persönlicher Vertreter ist Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer, der auch an der Sitzung teilnahm. Kulturstaatsekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff a. D. ist mit dem Regierungswechsel aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Bürgermeister Wolfgang Pantförder bedankte sich im Namen des Aufsichtsrates und der Stadt für das große Engagement und die fruchtbare Zusammenarbeit. Im Anschluss berichtete Festspielleiter Dr. Frank Hoffmann über die erfolgreiche Spiel¬zeit 2010, die unter dem Motto „Kontinent Kleist im romantischen Meer“ einen wertvollen Beitrag zum Gelingen des Kulturhauptstadtjahres leistete. Der Aufsichtsrat dankte Dr. Frank Hoffmann und seinem Team für das überzeugende Konzept, welches anspruchsvolle Theaterkost bot und zugleich ein großes Publikum erreichte. Der vorgelegte Geschäftsbericht der Geschäftsführung wurde durch ausführliche Statistiken zum Kartenverkauf und zum Besucheraufkommen der Saison 2010 untermauert. Frank Hoffmann skizzierte den Aufsichtsratsmitgliedern seine konzeptionellen Überlegungen für die Spielzeit 2011. Das Festspielprogramm wird im Januar 2011 im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert. Verwaltungsdirektor Reinhard Strehlau legte für die bevorstehende Festspielsaison 2011 einen ausgeglichenen Wirtschaftsplan vor. Geplant ist ein Haushaltsvolumen von 5.942.700 €. Das Haushaltsvolumen liegt damit 100.000 € unter dem Niveau des Vorjahres. Der Wirtschaftsplan wurde vom Aufsichtsrat verabschiedet.
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