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Pressekonferenz zum BRIDGE PROJECT

02.05.2009

Internationales Staraufgebot bei der Eröffnungspressekonferenz der Ruhrfestspiele am Samstag, 2. Mai 2009. Ab 11.00 Uhr stellen mit US-Schauspieler Ethan Hawke („Club der toten Dichter“, Before Sunrise“) sowie den britischen Darsteller/innen Rebecca Hall ("Vicky Cristina Barcelona"), Sinéad Cusack („Der amerikanische Neffe“) und Simon Russell Beale (“A Dance to the Music of Time”) gleich vier weltbekannte Schauspielgrößen gemeinsam mit Festspielintendant Frank Hoffmann ihre Kooperation beim BRIDGE PROJECT vor.

Ermöglicht wird das BRIDGE PROJECT durch die Unterstützung der Bank of America, produziert vom Brooklyn Academy of Music (BAM) New York, The Old Vic London, Neal Street Productions (London) und Ruhrfestspiele Recklinghausen. In Recklinghausen wird die transatlantische Theaterinitiative präsentiert durch Evonik. Mit Anton Tschechows „Der Kirschgarten“ und William Shakespeares „Ein Wintermärchen“ kommen in den ersten beiden Maiwochen gleich zwei ausgewählte Theaterwerke mit Starbesetzung auf die Bühne des Ruhrfestspielhauses.

Das BRIDGE PROJECT schlägt im buchstäblichen Sinne eine Brücke über den Atlantik. Zum einen durch die Aufführung der beiden Produktionen in sieben der renommiertesten Theatern und Theaterfestivals der Welt. Zum anderen auf Grund der internationalen Zusammensetzung des Ensembles: So stehen den weltbekannten US-Schauspielern Ethan Hawke, Richard Easton und Josh Hamilton die britischen Darsteller Simon Russell Beale, Sinéad Cusack und Rebecca Hall zur Seite.

Die Produktionen „Der Kirschgarten“ und „Ein Wintermärchen“ starteten in der Brooklyn Academy of Music, um anschließend bei den Koproduktions-Partnern auf die Bühne zu gehen. Als Deutschland-Premieren werden die beiden Inszenierungen bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen zu sehen sein. Zu den weiteren Aufführungs¬orten zählen das Singapore Repertory Theatre, The EDGE® Performing Arts Centre in Auckland, das Teatro Español in Madrid und The Old Vic London.

Als Gäste auf dem Podium:

Ethan Green Hawke (* 6. November 1970 in Austin, Texas/USA) stand erstmals mit 14 Jahren in „Explorers – Ein phantastisches Abenteuer“ vor der Kamera. Sein Durchbruch gelang ihm 1988 mit „Der Club der toten Dichter“. Zahlreiche Kinofilme folgten. Für seine Rolle in dem Film „Training Day“ wurde er 2001 für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert und 2004 zusammen mit seinen Co-Autoren für das beste Drehbuch zu „Before Sunset“. In „Chelsea Walls“ (2001) und der Verfilmung seines Romans „The Hottest State“ führte er darüber hinaus Regie. Hawke gehört zu den Gründungsmitgliedern der Theatertruppe „Malaparte“ und arbeitet weiterhin als deren Künstlerischer Leiter. Nach seinem Debüt als Autor mit dem Roman „The Hottest State“ (1996) folgte 2003 sein zweiter Roman „Aschermittwoch“.

Simon Russell Beale (* 12. Januar 1961 in Penang/Malaysia) widmete sich nach ersten komödiantischen Darbietung bei der Royal Shakespeare Company in den 90er Jahren mit Tschechows „Die Möwe“ und Ibsens „Gespenster“ ernsteren Rollen. Bei der Royal Shakespeare Company arbeitete er erstmals mit Sam Mendes zusammen, der in “Troilus und Cressida”, “Richard III” und “Der Sturm” Regie führte. Die Zusammenarbeit setzte sich am Royal National Theater und am Donmar Warehouse fort. 1999 war er als Mitglied in Trevor Nunns Ensemble zu sehen und trat 2007 in Monty Pythons Musical “Spamalot” am Palace Theatre in London auf. 1998 erhielt Beale den British Academy Television Awards als Bester Darsteller in Anthony Powells “A Dance to the Music of Time”.

Rebecca Hall (* 19. Mai 1982 in London/England), Tochter eines Theaterregisseurs und einer Schauspielerin, brach ihr Studium an der Cambridge University ab, um sich ganz der Schauspielerei zu widmen. Bereits als Kind übernahm sie kleinere Rollen im britischen Fernsehen. Seit 2006 ist sie auch in internationalen Kinoproduktionen wie Woody Allens "Vicky Cristina Barcelona" oder "Prestige - Die Meister der Magie" zu sehen.

Sinéad Moira Cusack (* 18. Februar 1948 in Dalkey/Irland) stand erstmals 1970 mit Peter Sellers in dem Spielfilm „Hoffman“ vor der Kamera. 1975 schloss sie sich der Royal Shakespeare Company in London an. Die Rolle der Beatrice in „Viel Lärm um Nichts“ brachte ihr 1984/85 eine Nominierung für den Tony Award ein. 1992 war sie in der Verfilmung von Graham Swifts „Waterland“ zu sehen, 1998 in „Our Lady of Sligo“ sowie neben Pierce Brosnan in dem Filmdrama „Der amerikanische Neffe“. Seit 2004 spielte sie zudem in verschiedenen BBC-Serien. 1998 wurde Cusack als Beste Schauspielerin mit dem Evening Standard Award sowie dem Critics' Circle Theatre Award ausgezeichnet.



Claudia Nickel
- Leiterin Referat Öffentlichkeitsarbeit / Werbung -

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