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Nichts ist geplant - alles ist möglich!

09.04.2009

- Zwei Impro-Theater ersetzen „Pretty Subfrau“ -

Auf Grund des Ausfalls einer Darstellerin der Gruppe „Subfrau“ müssen die Aufführungen
von „Pretty Subfrau“ im Rahmen des FRINGE-Festivals vom 2. bis 7. Juni leider entfallen.
Stattdessen wird das Festival an den entsprechenden Terminen im FRINGE-Zelt am
Petrinum Gymnasium um spannende und überraschende Aufführungen zweier
Improvisationstheater bereichert. Frisch und frech wie FRINGE ist, ergänzen die
improvisierten Szenen das charakteristische Programm des Off-Festivals.

Von Dienstag, 2. Juni bis Donnerstag, 4. Juni 2009 stellt jeweils ab 21:00 Uhr das Impro-
Ensemble „Manta & Degen“ ihre Spontaneität und Kreativität auf der Bühne unter Beweis.
Anschließend lässt von Freitag, 5. Juni bis Sonntag, 7. Juni 2009 das Impro-Theater
„Schwanensee´s Rache“ jeweils um 21:00 Uhr auf Zuruf des Publikums originelle Szenen
entstehen.

Das Impro-Theater „Manta & Degen“ liebt die Herausforderung und begibt sich ganz in die
Hände des Publikums: Es lässt die Zuschauer nicht nur Regie führen, sondern stellt sich
außerdem deren Urteil. So kann es für die Akteure - je nach Leistung - am Ende der
Vorstellung rote Rosen oder triefend nasse Schwämme regnen. „Manta & Degen“ lassen
neben komischen ebenfalls ernste, dramatische Szenen entstehen und verleihen dem
Bereich Impro-Theater damit ein neues Profil.

Das Impro-Ensemble „Schwanensee’s Rache“ zeichnet sich insbesondere durch die bunte
Mischung ihrer Charaktere, beruflichen Hintergründe und Lebensjahre aus. Seit ihrer
Gründung im Jahr 1996 spielen sich die vier Frauen und drei Männer gegenseitig geschickt
die Bälle zu, inspirieren einander zu kreativen Darbietungen und flechten außerdem aktuelle
kultur-, sozial- oder tagespolitische Bezüge in ihr Programm mit ein.

Was ist Improvisationstheater?
„Nichts ist geplant - alles ist möglich!“ – so lässt sich der Leitgedanke des Improvisationsoder
kurz Impro-Theaters zusammenfassen. Ein solcher Abend sprüht nur so vor
Spontaneität und Kreativität. Schauspieler entwickeln aus dem Stehgreif kleine Szenen und
Darbietungen, die im Vorfeld weder einstudiert noch abgesprochen wurden. Das Gebotene
reicht von Schauspiel und Tanz über Musik und Gesang bis hin zur Lyrik. Da sich Szenen
niemals gleichen, wird jeder Abend zu einer Premiere.
Eine weitere Besonderheit des Improvisationstheaters besteht in der Interaktion von
Publikum und Darstellern: Wünsche und Vorschläge der Zuschauer werden von den
Akteuren aufgenommen und sogleich in kleine Szenen umgesetzt. Für die Zuschauer
besteht der besondere Reiz darin, die eigenen Vorgaben auf der Bühne zu Geschichten
wachsen zu sehen. So wird jeder Impro-Theater-Abend einzigartig und im wahrsten Sinne
des Wortes einmalig. Eine Premiere eben!

Claudia Nickel
- Leiterin Referat Öffentlichkeitsarbeit / Werbung -

Ruhrfestspiele Recklinghausen
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